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Kapenta mit Sadza (Sambesi-Sardinen mit Maisbrei)

Originalname Kapenta with Sadza

Kapenta mit Sadza ist ein klassisches Alltagsgericht aus Simbabwe: kleine getrocknete Sambesi-Sardinen werden kurz eingeweicht, dann knusprig angebraten und in einer einfachen, aromatischen Tomatensauce geschmort. Dazu gibt es Sadza, einen festen Maisbrei, der mit den Fingern oder einer Gabel zu kleinen Portionen geformt und mit der würzigen Kapenta-Sauce gegessen wird. Deftig, ehrlich und sehr sättigend.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Kapenta mit Sadza (Sambesi-Sardinen mit Maisbrei)
Schwierigkeit
20 min
Vorbereitung
30 min
Koch/Backzeit
5 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

520 kcal

28 g
Eiweiß
63 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
17 g
Fett
3 g
davon gesättigt
6 g
Ballaststoffe
650 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Kapenta in eine Schüssel geben und mit dem Wasser zum Einweichen bedecken. 15–20 Minuten stehen lassen, damit überschüssiges Salz und eventuelle Sandreste sich lösen.

    Wartezeit 15 min

    200 ml Wasser (zum Einweichen) 300 g Kapenta (getrocknete kleine Sambesi-Sardinen)
  2. In der Einweichzeit Zwiebel schälen und fein würfeln. Tomaten waschen und grob würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote längs aufschneiden, Kerne nach Wunsch entfernen und fein hacken.

    1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittelscharf) 120 g Zwiebel 300 g Tomaten (reif) 3 Stück Knoblauchzehen
  3. Eingeweichte Kapenta in ein Sieb abgießen und mit frischem Wasser kurz abspülen. Gut abtropfen lassen und wenn möglich mit Küchenpapier etwas trockentupfen – so werden sie später knuspriger.

    Wartezeit 5 min

    300 g Kapenta (getrocknete kleine Sambesi-Sardinen)
  4. Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Kapenta hineingeben und unter gelegentlichem Rühren 6–8 Minuten goldbraun und knusprig anbraten. Danach auf einen Teller geben und beiseitestellen.

    300 g Kapenta (getrocknete kleine Sambesi-Sardinen) 40 ml Sonnenblumenöl
  5. Im verbliebenen Öl die Zwiebel bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch und Chili dazugeben und 1 Minute mitrösten, bis es duftet, aber nicht bräunt.

    3 Stück Knoblauchzehen 120 g Zwiebel 1 Stück grüne Chilischote (mild bis mittelscharf)
  6. Tomaten und Tomatenmark in die Pfanne geben, gut verrühren. Paprikapulver und Currypulver einstreuen und alles 3–4 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten etwas zerfallen.

    30 g Tomatenmark 300 g Tomaten (reif) 1 ½ TL Paprikapulver edelsüß 1 TL Currypulver (mild)
  7. Wasser zum Schmoren angießen, mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und die knusprig gebratenen Kapenta zurück in die Pfanne geben. Alles sanft 8–10 Minuten köcheln, bis die Sauce leicht eindickt. Zum Schluss mit Zitronensaft abschmecken.

    Wartezeit 8 min

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) ½ Stück Zitrone (nur der Saft) 200 ml Wasser (zum Schmoren) Salz (nach Geschmack) 300 g Kapenta (getrocknete kleine Sambesi-Sardinen)
  8. Kurz vor dem Servieren die Sauce probieren und bei Bedarf nachwürzen. Mit grob gehackter Petersilie oder Koriander bestreuen.

    2 EL frische Petersilie (oder Koriander, zum Bestreuen)
  9. Für den Sadza in einem großen Topf etwa ein Drittel des kalten Wassers mit der gesamten Maismehlmenge und dem Salz glatt verrühren, sodass keine Klümpchen bleiben.

    1200 ml Wasser 1 TL Salz 400 g Maismehl (weißes, fein gemahlenes Maismehl)
  10. Das restliche Wasser zum Maisbrei langsam dazugießen und dabei kräftig rühren. Den Topf auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse eindickt und zu blubbern beginnt.

    1200 ml Wasser
  11. Sobald der Brei dick ist, die Hitze reduzieren. Mit einem stabilen Holzlöffel 10–15 Minuten kräftig schlagen und wenden, bis der Sadza sehr dick, glänzend und leicht vom Topfboden löst. Wenn er zu fest wird, bei Bedarf schluckweise heißes Wasser einarbeiten.

    Wartezeit 10 min

  12. Den Sadza vom Herd nehmen und 5 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit er sich setzt. Zum Servieren mit einem angefeuchteten Löffel oder leicht angefeuchteten Händen zu Portionen abstechen und zu Kugeln formen.

    Wartezeit 5 min

  13. Kapenta mit der Tomatensauce zusammen mit dem heißen Sadza auf Tellern anrichten. Traditionell wird Sadza mit der Hand gegessen: kleine Stücke abnehmen, zu einer Mulde drücken und damit etwas von der Kapenta-Sauce aufnehmen.

    300 g Kapenta (getrocknete kleine Sambesi-Sardinen)
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Holzlöffel oder stabiler Kochlöffel
  • große Pfanne
  • Kochmesser
  • Küchenpapier
  • Schüssel
  • Großer Topf mit dickem Boden
  • Sieb
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