Fumbwa

Fumbwa ist ein traditionelles kongolesisches Gericht, das die reichen und erdigen Aromen der afrikanischen Küche einfängt. Dieses Gericht, das hauptsächlich aus Maniokblättern besteht, wird mit Erdnussbutter und getrocknetem Fisch zubereitet, was ihm eine tiefe, nussige und leicht rauchige Note verleiht. Die Kombination aus frischen Kräutern und Gewürzen sorgt für ein harmonisches Geschmackserlebnis, das sowohl herzhaft als auch befriedigend ist.

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Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Fumbwa
Schwierigkeit
20 min
Vorbereitung
40 min
Koch/Backzeit
0 s
Ruhezeit
Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Maniokblätter, falls tiefgekühlt, auftauen lassen. Stiele entfernen und die Blätter mit einem Messer oder in einem Mörser sehr fein hacken bzw. zerreiben, bis eine grobe Paste entsteht. Dadurch garen sie schneller und werden zarter.

    600 g frische oder tiefgekühlte Maniokblätter (Fumbwa)
  2. Getrockneten oder geräucherten Fisch grob von Gräten befreien und in mundgerechte Stücke zerteilen. Bei sehr salzigem Fisch die Stücke 10–15 Minuten in kaltem Wasser einweichen und anschließend abtropfen lassen.

    200 g getrockneter oder geräucherter Fisch (z.B. Hering, Makrele)
  3. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Tomaten in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken oder zerdrücken. Chili längs aufschneiden, Kerne nach Wunsch entfernen und fein hacken. Frühlingszwiebeln bzw. Lauch in feine Ringe schneiden. Petersilie oder Koriander grob hacken und beiseitestellen.

    10 g Frische Petersilie oder Koriander 10 g frische Chili oder scharfe Peperoni 40 g Frühlingszwiebeln oder Lauch 200 g Tomaten 12 g Knoblauchzehen 150 g Zwiebeln
  4. In einem großen Topf 600 ml des Wassers zum Kochen bringen. Fein gehackte Maniokblätter und Lorbeerblätter zugeben. Optional das Backnatron einstreuen (macht die Blätter schneller weich). Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und die Blätter 25–30 Minuten mit halb aufgelegtem Deckel köcheln lassen, gelegentlich umrühren.

    600 g frische oder tiefgekühlte Maniokblätter (Fumbwa) 2 Stück Lorbeerblätter ¼ TL Backnatron (optional, für zartere Blätter) (optional) 800 ml Wasser
  5. Während die Maniokblätter kochen, in einer kleinen Schüssel Erdnussbutter mit etwa 200 ml warmem Wasser glatt verrühren, bis eine cremige, gießfähige Sauce entsteht. Beiseitestellen.

    120 g cremige Erdnussbutter (ungesüßt) 800 ml Wasser
  6. In einer separaten Pfanne das Palmöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel darin 3–4 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch und gehackte Chili zugeben und weitere 1–2 Minuten duftend anbraten, ohne dass der Knoblauch bräunt.

    40 ml Palmöl oder neutrales Pflanzenöl 10 g frische Chili oder scharfe Peperoni 12 g Knoblauchzehen 150 g Zwiebeln
  7. Tomatenwürfel in die Pfanne geben und 5–7 Minuten mitdünsten, bis sie zerfallen und eine dicke, sämige Basis bilden. Frühlingszwiebeln/Lauch untermischen und 1 Minute mitgaren. Gemüsebrühpulver einrühren.

    40 g Frühlingszwiebeln oder Lauch 200 g Tomaten 4 TL Gemüsebrühpulver oder -würfel
  8. Die Tomaten-Zwiebel-Mischung zu den kochenden Maniokblättern in den Topf geben und gut unterrühren. Erdnusssauce zugießen, alles sorgfältig vermengen und bei mittlerer Hitze 5 Minuten offen weiterköcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden.

    10 g frische Chili oder scharfe Peperoni 120 g cremige Erdnussbutter (ungesüßt) 40 g Frühlingszwiebeln oder Lauch 200 g Tomaten 12 g Knoblauchzehen 4 TL Gemüsebrühpulver oder -würfel 150 g Zwiebeln
  9. Fischstücke vorsichtig in den Eintopf geben, nur leicht unterheben, damit sie nicht zerfallen. Je nach Festigkeit des Fisches 10–15 Minuten bei schwacher bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Fisch durchgewärmt ist und Geschmack an die Sauce abgegeben hat. Falls der Eintopf zu dick wird, nach und nach etwas zusätzliches Wasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (eher dick-cremig als flüssig).

    200 g getrockneter oder geräucherter Fisch (z.B. Hering, Makrele) 200 ml zusätzliches Wasser bei Bedarf (optional, nach Bedarf zum Verdünnen)
  10. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Lorbeerblätter entfernen. Gehackte Petersilie oder Koriander über den Fumbwa streuen, einmal kurz unterrühren und den Topf 5 Minuten bei ausgeschalteter Hitze ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen.

    2 Stück Lorbeerblätter Salz (nach Geschmack) 10 g Frische Petersilie oder Koriander schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack)
  11. Fumbwa heiß servieren, traditionell mit Fufu, Ugali oder gekochtem Reis. Der Eintopf sollte intensiv aromatisch, nussig und leicht rauchig schmecken, mit zarten Maniokblättern und saftigem Fisch.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Großer Topf mit Deckel
  • Schüssel zum Anrühren der Erdnusssauce
  • Pfanne
  • scharfes Messer
  • Kochlöffel
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