Tiroler Hollerküchle (Holunderküchle) im Bierteig

Originalname Tiroler Hollerküchle

Knusprig ausgebackene Holunderblütendolden in einem leichten, aromatischen Bierteig – ein traditionelles Tiroler Süßspeisen-Gericht. Die süß duftenden Blüten werden frisch in Teig getaucht, goldbraun gebacken und mit Zucker bestäubt serviert. Perfekt im späten Frühling zur Holunderblüte, als Dessert oder süße Jause.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Tiroler Hollerküchle (Holunderküchle) im Bierteig
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
20 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

210 kcal

4 g
Eiweiß
20 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
11 g
Fett
3 g
davon gesättigt
1 g
Ballaststoffe
70 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben. Backpulver, Zucker, Vanillezucker und eine kleine Prise Salz zugeben und trocken vermischen.

    150 g Weizenmehl Type 405 Salz (nach Geschmack) ½ TL Backpulver 30 g Zucker ½ Päckchen Vanillezucker
  2. Die Eier in einer separaten Schüssel kurz verquirlen. Das kalte Bier nach und nach zu den trockenen Zutaten gießen und mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig rühren. Dann die verquirlten Eier und die geschmolzene Butter gründlich unterrühren.

    2 Stück Eier (Größe M) 200 ml Bier, hell (kalt) 20 g Butter (geschmolzen oder sehr weich)
  3. Von der halben Zitrone die Schale fein abreiben und etwas Saft auspressen. Beides in den Teig geben und nochmals gut verrühren. Der Teig soll zähflüssig, aber noch gut gießbar sein; bei Bedarf mit wenig zusätzlichem Bier oder Mehl die Konsistenz anpassen.

    ½ Stück Zitrone, unbehandelt (Schale und etwas Saft)
  4. Den Bierteig abgedeckt bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten ruhen lassen, damit er leicht quellen kann.

    Wartezeit 30 min

  5. Holunderblütendolden vorsichtig kontrollieren, Insekten ausschütteln, aber nicht waschen, damit der Blütenstaub erhalten bleibt. Überlange Stiele etwas kürzen, dabei einen "Stielgriff" zum Festhalten lassen.

    12 Stück Frische Holunderblütendolden (voll aufgeblüht, mit etwas Stiel)
  6. Das Frittierfett in einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne auf etwa 170–180 °C erhitzen. Es sollte so hoch stehen, dass die Blütendolden frei schwimmen können. Einen Holzlöffeltest machen: Bilden sich kleine Bläschen am Stiel, ist das Fett heiß genug.

    750 ml Pflanzenöl oder Butterschmalz zum Frittieren
  7. Kurz vor dem Ausbacken die Dolden nacheinander am Stiel haltend in den Teig tauchen. Überschüssigen Teig leicht abtropfen lassen, damit die Küchle nicht zu schwer und teigig werden.

  8. Die mit Teig umhüllten Holunderblüten vorsichtig in das heiße Fett legen. Pro Durchgang nur so viele ausbacken, dass sie nicht aneinanderkleben. Von beiden Seiten 2–3 Minuten goldbraun ausbacken.

  9. Fertige Hollerküchle mit einer Schaumkelle herausheben, kurz abtropfen lassen und auf Küchenpapier legen, um überschüssiges Fett aufzusaugen. Im warmen Ofen (ca. 80 °C) bis zum Servieren warmhalten, während der Rest ausgebacken wird.

  10. Puderzucker mit Zimt in einer kleinen Schüssel mischen. Die noch warmen Hollerküchle damit großzügig bestäuben und nach Belieben mit etwas zusätzlichem Zitronensaft beträufeln. Sofort servieren, solange sie außen knusprig und innen saftig sind.

    ¼ TL Zimt 40 g Puderzucker 1 EL Zusätzlicher Zitronensaft
II

Utensilien

  • Schneebesen
  • Küchenpapier
  • Backofen
  • Rührschüssel
  • Zitrusreibe
  • Topf oder tiefe Pfanne zum Frittieren
  • Zitronenpresse
  • Kleine Schüssel
  • Schaumkelle
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