Labskaus mit Spiegelei, Gewürzgurke und Roter Bete
Originalname Labskaus
Norddeutsches Labskaus: ein herzhaftes Püree aus gepökeltem Rindfleisch, Kartoffeln und Roter Bete, serviert mit Spiegelei, Gewürzgurke und Matjes (optional). Deftig, leicht säuerlich und perfekt als wärmendes Seemannsgericht oder rustikales Abendessen.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 35 min
- Koch/Backzeit
- 5 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
650 kcal
- 32 g
- Eiweiß
- 55 g
- Kohlenhydrate
- 9 g
- davon Zucker
- 30 g
- Fett
- 11 g
- davon gesättigt
- 6 g
- Ballaststoffe
- 2200 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem Topf mit kaltem Wasser bedecken, leicht salzen und zusammen mit Lorbeerblättern und Pimentkörnern zum Kochen bringen. Ca. 20 Minuten weich garen, dann abgießen (Gewürze entfernen) und im warmen Topf ausdampfen lassen.
Wartezeit 20 min
Salz (nach Geschmack) 1000 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) 4 Stück Pimentkörner 2 Stück Lorbeerblätter -
Während die Kartoffeln kochen, Zwiebeln schälen und fein würfeln. Rote Bete und Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden. Pökelfleisch bzw. Corned Beef grob zerkleinern.
80 g Gewürzgurken 150 g Zwiebeln 250 g Rote Bete (vorgegart, abgetropft) 400 g Pökelfleisch vom Rind (z.B. Corned Beef aus der Dose oder frisch gegartes Pökelfleisch) -
In einer großen Pfanne oder einem weiten Topf Öl erhitzen. Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten glasig anschwitzen, ohne sie zu stark zu bräunen.
Wartezeit 5 min
2 EL Pflanzenöl (zum Braten, z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) 150 g Zwiebeln -
Pökelfleisch zu den Zwiebeln geben und 3–4 Minuten mitbraten, dabei mit dem Pfannenwender zerdrücken, bis es fein zerfällt. Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen lassen und 5 Minuten sanft köcheln, damit sich die Aromen verbinden.
Wartezeit 5 min
200 ml Gemüsebrühe (kräftig) 400 g Pökelfleisch vom Rind (z.B. Corned Beef aus der Dose oder frisch gegartes Pökelfleisch) -
Gekochte Kartoffeln mit Butter grob zerstampfen. Rote Bete, Gewürzgurken und den Rote-Bete-Sud zugeben und alles locker vermengen. Dann die Fleisch-Zwiebel-Mischung untermischen, bis eine gleichmäßige, eher grobe Püree-Konsistenz entsteht. Bei Bedarf etwas mehr Brühe zugeben.
250 g Rote Bete (vorgegart, abgetropft) 80 g Gewürzgurken 2 EL Rote-Bete-Sud (vom Glas oder Vakuumpack, für mehr Farbe und Säure) 40 g Butter -
Labskaus mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Bei sehr salzigem Pökelfleisch vorsichtig mit Salz umgehen. Das Labskaus bei sehr milder Hitze 5 Minuten ziehen lassen, dabei gelegentlich umrühren, damit es nicht ansetzt.
Wartezeit 5 min
Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) Muskatnuss (nach Geschmack, frisch gerieben) -
Falls Matjes serviert wird, die Filets kalt abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden oder als ganze Filets für jede Portion bereitstellen.
200 g Matjesfilets (mild gesalzen, optional als Beilage) -
Für die Spiegeleier Öl und ggf. Butter in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Eier nacheinander aufschlagen und vorsichtig in die Pfanne gleiten lassen. Eiweiß stocken lassen, Eigelb nach Wunsch weich oder fest garen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Wartezeit 5 min
2 EL Pflanzenöl (zum Braten) 4 Stück Eier (Größe M) 10 g Butter (optional, für mehr Geschmack) Salz (nach Geschmack) Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) -
Zum Anrichten Labskaus auf tiefe Teller geben und leicht glattstreichen. Je ein Spiegelei daraufsetzen. Nach Wunsch Matjesfilets daneben legen. Mit zusätzlichen Gewürzgurken, Rote-Bete-Stücken und gehackter Petersilie garnieren und sofort servieren.
2 EL Petersilie (frisch, gehackt, optional) 4 Stück Gewürzgurken (zum Servieren) 4 Stück Rote Bete (in Scheiben oder Spalten, zusätzlich zur im Labskaus verwendeten, optional)
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Kartoffelstampfer oder Presse
- Kochlöffel oder Pfannenwender
- Sieb
- großer Topf
- Pfanne oder flacher Bratentopf
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.