Ribislagelée (Johannisbeergelee)
Originalname Ribislagelée
Klar leuchtendes, fein säuerliches Ribislagelée aus roten Johannisbeeren – ein klassisches Haltbargemachtes aus der regionalen Küche. Perfekt als Brotaufstrich, zu Palatschinken, als Fülle für Biskuitrollen oder zum Verfeinern von Saucen und Desserts. Durch das Abtropfen der Früchte wird das Gelee besonders klar und erhält ein intensives Aroma, ohne Fruchtstücke.
- Schwierigkeit
- 40 min
- Vorbereitung
- 20 min
- Koch/Backzeit
- 4 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
210 kcal
- 1 g
- Eiweiß
- 52 g
- Kohlenhydrate
- 49 g
- davon Zucker
- 0 g
- Fett
- 0 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 50 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Ribiseln verlesen, welke Beeren und Blätter entfernen. Beeren kurz in einer Schüssel mit kaltem Wasser waschen, in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Stiele können dranbleiben, sie geben zusätzlich Aroma und Pektin ab.
1500 g rote Ribiseln (rote Johannisbeeren), mit Stielen -
Ribiseln mit dem Wasser in einen großen Topf geben. Bei mittlerer Hitze langsam erhitzen, bis Saft austritt. Dann 10–15 Minuten sanft köcheln lassen, dabei die Beeren mit einem Kartoffelstampfer oder einem Löffel leicht zerdrücken, bis sie gut ausgekocht sind.
Wartezeit 15 min
100 ml Wasser -
Ein großes Sieb mit einem sauberen Mull- oder Geschirrtuch auslegen und über eine Schüssel stellen. Die heißen Beeren samt Saft hineingießen. Mindestens 3–4 Stunden, besser über Nacht, abtropfen lassen, ohne zu pressen, damit das Gelee klar bleibt.
Wartezeit 4 h 0 min
-
Den gewonnenen klaren Saft abmessen. Für dieses Rezept werden etwa 900–1000 ml Saft erwartet. Entsprechend Gelierzucker 2:1 abwiegen (Richtwert: auf 1 Liter Saft etwa 750 g Gelierzucker; hier die vorbereiteten 750 g verwenden).
750 g Gelierzucker 2:1 -
Ribiselsaft mit Gelierzucker und Zitronensaft in einen großen Topf geben. Gründlich verrühren und unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald es sprudelnd kocht, 3–5 Minuten kräftig weiterkochen lassen, immer wieder umrühren und den entstehenden Schaum mit einem Löffel abschöpfen.
Wartezeit 5 min
2 EL Zitronensaft, frisch gepresst -
Gelierprobe machen: Einen kleinen Teller kalt stellen, etwas heißes Gelee darauf geben und 1 Minute warten. Wenn die Masse beim Schräghalten langsam fließt und eine leichte Haut bildet, ist sie fertig. Falls sie noch zu flüssig ist, weitere 1–2 Minuten kochen und erneut testen.
Wartezeit 2 min
-
Zum Abrunden eine kleine Prise Salz einrühren. Das heiße Gelee sofort randvoll in vorbereitete, sterile Gläser füllen. Die Ränder mit einem sauberen Tuch abwischen, gut verschließen. Wer mag, träufelt vor dem Verschließen etwas Rum oder Obstbrand auf die Oberfläche.
Salz (nach Geschmack) 2 EL Rum oder Obstbrand (optional, für die Deckelschicht) (optional) -
Gläser für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen. Kühl und dunkel gelagert ist das Ribislagelée mehrere Monate haltbar. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und binnen weniger Wochen aufbrauchen.
Wartezeit 2 h 0 min
Utensilien
- Kartoffelstampfer oder großer Kochlöffel
- Mulltuch oder sauberes Geschirrtuch
- Kleiner Teller für Gelierprobe
- Sterile Einmachgläser mit Deckel
- Messbecher
- Sieb
- Schaumlöffel oder Esslöffel
- Großer Kochtopf
- Kochlöffel oder Schneebesen
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