Traditionelles hawaiianisches Poi aus Taro
Originalname Poi
Poi ist ein traditionelles hawaiianisches Gericht aus gestampfter Taro-Wurzel mit cremiger, leicht klebriger Konsistenz und mild-süßlichem Geschmack. Es wird klassisch nur aus Taro und Wasser hergestellt und ist ein zentrales Grundnahrungsmittel der hawaiianischen Küche, besonders zu Festen und Familienfeiern. Dieses Rezept zeigt eine einfache Hausversion mit Herdtopf statt Erdofen.
- Schwierigkeit
- 20 min
- Vorbereitung
- 1 h 0 min
- Koch/Backzeit
- 20 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
170 kcal
- 1.5 g
- Eiweiß
- 42 g
- Kohlenhydrate
- 1 g
- davon Zucker
- 0.2 g
- Fett
- 0.1 g
- davon gesättigt
- 4 g
- Ballaststoffe
- 50 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Taro-Wurzeln gründlich waschen, dabei Erde und Schale gut abbürsten. Beschädigte Stellen und Wurzelausläufer entfernen. Größere Knollen nach Bedarf halbieren, damit sie gleichmäßig garen.
800 g Taro-Wurzel -
Einen großen Topf mit ausreichend Wasser füllen, sodass die Taro-Stücke gut bedeckt werden. Zum Kochen bringen, Taro hineinlegen und bei mittlerer Hitze 45–60 Minuten köcheln, bis die Knollen sich leicht mit einer Gabel einstechen lassen.
Wartezeit 1 h 0 min
800 g Taro-Wurzel -
Gegarte Taro-Wurzeln abgießen und kurz abkühlen lassen, bis sie gut zu halten sind. Dann die Schale mit einem Messer oder mit den Fingern abziehen; sie sollte sich nun leicht lösen.
Wartezeit 10 min
800 g Taro-Wurzel -
Geschälte Taro-Stücke grob zerteilen und in eine große Schüssel oder Mörserschale geben. Mit einem stabilen Stampfer (Kartoffelstampfer oder ähnliches) beginnen, die Taro-Stücke kräftig zu zerdrücken, bis keine großen Stücke mehr sichtbar sind.
800 g Taro-Wurzel -
Nun nach und nach kaltes Wasser zugeben: erst etwa die Hälfte der Menge, kräftig einarbeiten und weiter stampfen, bis eine dicke, glatte Masse entsteht. Dann löffelweise mehr Wasser einarbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist – von sehr dick ("one-finger poi") bis eher cremig-fließend ("three-finger poi").
500 ml Wasser (kalt, Menge je nach gewünschter Konsistenz anpassen) -
Poi mindestens 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Während dieser Zeit verdickt es etwas und entwickelt ein rundes Aroma. Vor dem Servieren nochmals kräftig durchrühren und nach Belieben mit etwas Salz abschmecken (traditionell oft ungesalzen).
Wartezeit 20 min
Salz (nach Geschmack) -
Poi zimmerwarm servieren, klassisch als Beilage zu herzhaften Speisen oder pur. Überschüssiges Poi im Kühlschrank aufbewahren; es dickt mit der Zeit nach und bekommt einen leicht säuerlichen, fermentierten Geschmack, der traditionell sehr geschätzt wird.
Utensilien
- Sieb oder Durchschlag
- großer Topf
- große Schüssel
- Kartoffelstampfer oder stabiler Stößel
- Messer
- Schneidbrett
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Ich wollte schon lange mal Poi probieren – dieses traditionelle hawaiianische Gericht aus gestampfter Taro-Wurzel. 🌱 Die Taro-Knollen hab ich mir online bestellt, weil man sie hier bei uns echt selten im Laden bekommt. Die Lieferung ging super schnell, und ich war neugierig wie ein Kind. 😄 Beim Schälen und Kochen war ich überrascht, wie erdig und ursprünglich die Knollen duften – ein bisschen wie Maronen gemischt mit Kartoffel. Nach dem Stampfen entstand eine richtig schöne, cremige Masse – fast wie Pudding, nur weniger süß. 👉 Geschmacklich: Ganz mild, leicht süßlich, mit einem ganz eigenen, fast „erdverbundenen“ Aroma. Frisch schmeckt Poi dezent und weich – fast beruhigend. Ich fand’s mega angenehm! Nach ein, zwei Tagen wird er leicht säuerlich – fast wie Joghurt – und passt dann super zu herzhaften Toppings. 👉 Konsistenz: Ich hab’s etwas dicker gemacht – so wie in Hawaii der „Two-Finger-Poi“ genannt wird. Schön cremig, aber mit Biss – total angenehm auf der Zunge! Fazit: Wer Lust hat, mal was Neues auszuprobieren, das total simpel, natürlich und trotzdem besonders ist, sollte Poi echt mal testen. 🌈 Besonders spannend fand ich die Verbindung zur Kultur – so was liebe ich ja!