Salzburger Zopfbrot
Ein weiches, feinporiges Salzburger Zopfbrot aus Hefeteig – leicht süßlich, mit zarter Butter-Note und glänzender Kruste. Perfekt zum Frühstück mit Marmelade, zum Nachmittagskaffee oder als feines Gebäck auf dem Sonntags-Frühstückstisch. Der Zopf wird aus drei Strängen geflochten und bleibt dank Milch und Butter lange saftig.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 30 min
- Koch/Backzeit
- 2 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
260 kcal
- 8 g
- Eiweiß
- 36 g
- Kohlenhydrate
- 9 g
- davon Zucker
- 8 g
- Fett
- 4 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 260 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Für den Hefeteig die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle nur lauwarm erwärmen (sie darf nicht heiß werden). Die Butter beiseitestellen, damit sie weich wird.
80 g Butter (weich) 250 ml Milch (lauwarm) -
Etwa ein Drittel der lauwarmen Milch in eine Schüssel geben, die Frischhefe hineinbröckeln und 1 TL vom Zucker hinzufügen. Alles gut verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. 10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden.
Wartezeit 10 min
20 g Frischhefe 60 g Zucker 250 ml Milch (lauwarm) -
In einer großen Schüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz und der abgeriebenen Zitronenschale mischen.
1 TL Zitronenschale, fein abgerieben (Bio-Zitrone) 1 Päckchen Vanillezucker 1 TL Salz 60 g Zucker 500 g Weizenmehl Type 700 (alternativ Type 550) -
Die Hefemilch, die restliche lauwarme Milch und die Eier zum Mehl geben. Mit einem Kochlöffel oder der Küchenmaschine mischen, bis ein weicher Teig entsteht.
20 g Frischhefe 2 Stück Eier (Zimmertemperatur) 250 ml Milch (lauwarm) -
Die weiche Butter in Stücken zum Teig geben und alles 8–10 Minuten kräftig kneten, bis der Teig glatt, elastisch und leicht glänzend ist. Der Teig darf weich sein, sollte aber nicht mehr stark kleben; falls nötig ganz wenig Mehl ergänzen.
80 g Butter (weich) -
Eine große Schüssel dünn mit Butter ausstreichen, den Teig zu einer Kugel formen, hineinlegen und mit einem sauberen Tuch abdecken. An einem warmen, zugfreien Ort etwa 60–75 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
Wartezeit 1 h 15 min
5 g Butter für die Schüssel und das Blech -
Nach der Gehzeit den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten, um die Luft sanft herauszudrücken.
-
Den Teig in drei gleich schwere Stücke teilen. Jedes Stück zu einem glatten Strang von etwa 40–45 cm Länge rollen.
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Die drei Stränge nebeneinander legen, an einem Ende gut zusammendrücken und zu einem lockeren Zopf flechten. Am Ende die Stränge wieder gut zusammendrücken und den Zopf leicht in Form schieben.
-
Ein Backblech mit Backpapier belegen und leicht mit Butter bestreichen. Den Zopf darauflegen, locker mit einem Tuch abdecken und nochmals 30–40 Minuten gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
Wartezeit 35 min
5 g Butter für die Schüssel und das Blech -
Für die Eistreiche das Ei mit der Milch und einer kleinen Prise Salz in einer Schüssel verquirlen.
Prise Salz (nach Geschmack) 1 Stück Ei (für die Eistreiche) 1 EL Milch -
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den aufgegangenen Zopf vorsichtig mit der Eistreiche bestreichen und mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen.
2 EL Hagelzucker oder Mandelblättchen 1 Stück Ei (für die Eistreiche) 1 EL Milch -
Das Salzburger Zopfbrot im vorgeheizten Ofen 25–30 Minuten goldbraun backen. Falls die Oberfläche zu schnell bräunt, locker mit Alufolie abdecken.
Wartezeit 30 min
-
Das Zopfbrot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird, damit die Krume sich setzen kann.
Wartezeit 30 min
Utensilien
- Küchenwaage
- Kochlöffel oder Teigschaber
- Backblech
- Backpinsel
- Messbecher
- Rührschüssel klein
- Reibe für Zitronenschale
- Küchenmaschine mit Knethaken oder Handrührgerät
- Küchentuch
- Backpapier
- Gitter zum Auskühlen
- Rührschüssel groß
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