Niederösterreichischer Powidlstrudel

Ein klassischer niederösterreichischer Powidlstrudel mit hauchdünn ausgezogenem Strudelteig und einer aromatischen Powidlfüllung mit Nüssen und Bröseln. Außen knusprig gebacken, innen saftig und fruchtig – perfekt lauwarm mit Staubzucker bestäubt oder mit Schlagobers serviert.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Niederösterreichischer Powidlstrudel
Schwierigkeit
45 min
Vorbereitung
35 min
Koch/Backzeit
30 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

380 kcal

7 g
Eiweiß
53 g
Kohlenhydrate
23 g
davon Zucker
14 g
Fett
6 g
davon gesättigt
4 g
Ballaststoffe
200 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für den Strudelteig das Mehl in eine Schüssel sieben. Salz untermischen und in der Mitte eine Mulde formen. Ei, lauwarmes Wasser und das Öl hineingeben.

    250 g Weizenmehl (Typ 700 oder 480 glatt) 130 ml Lauwarmes Wasser 2 Salz 30 g Pflanzenöl (z.B. neutrales Sonnenblumenöl) 1 Stück Ei
  2. Die Zutaten mit einer Gabel von innen nach außen zu einem Teig verrühren, dann auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 8–10 Minuten kräftig kneten, bis der Teig glatt, elastisch und weich, aber nicht klebrig ist.

  3. Den Teig zu einer glatten Kugel formen, rundum mit etwas Öl bestreichen und in einer abgedeckten Schüssel bei Zimmertemperatur 30 Minuten rasten lassen. In dieser Zeit entspannt sich das Gluten und der Teig lässt sich später besser ausziehen.

    Wartezeit 30 min

    2 EL Pflanzenöl zum Bestreichen des Teigs
  4. Für die Füllung Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Semmelbrösel und eine Prise Salz zugeben und unter Rühren goldbraun rösten, dann vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.

    1 Salz 40 g Butter 80 g Semmelbrösel
  5. Walnüsse grob hacken. Powidl in einer Schüssel mit Zucker, Rum, Zimt und Zitronenschale verrühren. Die gerösteten Brösel und Nüsse unterheben, sodass eine streichfähige, nicht zu flüssige Masse entsteht. Falls sie zu fest ist, mit etwas Rum oder Wasser lockern.

    350 g Powidl (Pflaumenmus ohne Stücke, möglichst kräftig gewürzt) 1 TL Zimt, gemahlen ½ TL Zitronenschale, fein abgerieben (unbehandelte Zitrone) 2 EL Rum (braun oder klar) 60 g Walnüsse, gemischt mit etwas Haselnüssen möglich 30 g Kristallzucker
  6. Ein großes sauberes Tuch (z.B. Leintuch) auf dem Tisch ausbreiten und leicht mit Mehl bestauben. Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und auf dem Tuch mit dem Nudelholz zu einem dünnen Rechteck ausrollen.

  7. Den Teig nun mit dem Handrücken von der Mitte aus vorsichtig ausziehen. Dabei die Hände stets unter den Teig schieben und rundum arbeiten, bis er nahezu durchsichtig ist und etwa tischgroß. Dicke Ränder können vorsichtig abgeschnitten werden.

  8. Die Powidlfüllung gleichmäßig auf dem unteren Drittel des Strudelteigs verteilen, dabei links und rechts jeweils etwa 3–4 cm Rand frei lassen.

  9. Die seitlichen Ränder über die Füllung einschlagen. Mithilfe des Tuchs den Strudel von der belegten Seite her möglichst straff einrollen. Die Enden gut verschließen, damit beim Backen nichts ausläuft.

  10. Backrohr auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Backform oder ein Blech mit etwas zerlassener Butter ausstreichen. Den Strudel mit der Naht nach unten vorsichtig auf das Blech legen und mit einem Teil der Butter bestreichen.

    40 g Butter zum Bestreichen des Strudels
  11. Den Powidlstrudel auf mittlerer Schiene 30–35 Minuten goldbraun backen. Während des Backens ein- bis zweimal mit der restlichen Butter bestreichen, damit er schön glänzt und nicht austrocknet.

    Wartezeit 35 min

  12. Den fertig gebackenen Strudel kurz abkühlen lassen, dann mit Staubzucker bestreuen. In Stücke schneiden und lauwarm servieren, nach Wunsch mit Schlagobers oder Vanillesauce.

    Staubzucker zum Bestreuen (nach Geschmack)
II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Gabel
  • Küchentuch (groß)
  • Nudelholz
  • Backblech oder Auflaufform
  • Backpinsel
  • Messbecher
  • Rührschüssel
  • Pfanne
  • Kochlöffel
  • Messer
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