Aachener Printen – klassische feste Gewürzlebkuchen
Originalname Aachener Printen
Klassische Aachener Printen sind feste, aromatische Gewürzlebkuchen mit kräftiger Karamellnote, Anklängen von Anis, Zimt und Nelken und einer dichten, leicht bissfesten Krume. Der Teig wird mit einem dunklen Sirup zubereitet und muss ruhen, damit sich die Gewürze voll entfalten. Perfekt für die Adventszeit, als Gebäck zum Kaffee oder hübsch verpackt als Geschenk.
- Schwierigkeit
- 40 min
- Vorbereitung
- 12 min
- Koch/Backzeit
- 48 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
140 kcal
- 2.5 g
- Eiweiß
- 27 g
- Kohlenhydrate
- 15 g
- davon Zucker
- 2.5 g
- Fett
- 1.5 g
- davon gesättigt
- 1.5 g
- Ballaststoffe
- 90 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Für den Teig Mehl und Zucker in einer großen Schüssel mischen. Salz, Printengewürz, Zimt, Anis und Nelken hinzufügen und alles gründlich vermengen, damit die Gewürze gleichmäßig verteilt sind.
1 TL Anis (gemahlen oder sehr fein zerstoßen) Salz (nach Geschmack) 150 g Zucker (fein) ½ TL Nelken (gemahlen) 1 TL Zimt (gemahlen) 500 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550) 12 g Printengewürz (Gewürzmischung für Printen oder Lebkuchen) -
Rübensirup mit 80 ml Wasser und der Butter in einem kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis die Butter geschmolzen und die Mischung homogen ist. Nicht kochen lassen, dann etwas abkühlen lassen, bis sie nur noch handwarm ist.
Wartezeit 10 min
80 ml Wasser 200 g Rübensirup (alternativ Zuckerrübensirup oder dunkler Zuckersirup) 60 g Butter (zimmerwarm) -
Pottasche und Hirschhornsalz jeweils in 1 EL Wasser auflösen, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Beiseitestellen.
8 g Pottasche (Backtriebmittel, in Wasser löslich) 2 EL Wasser (zum Auflösen der Triebmittel) 4 g Hirschhornsalz (Backtriebmittel für Lebkuchen) -
Die handwarme Sirup-Butter-Mischung zur Mehl-Gewürz-Mischung geben. Das Ei hinzufügen und mit einem Holzlöffel oder den Knethaken der Küchenmaschine zu einem zähen Teig verrühren.
1 Stück Eier (Größe M, zimmerwarm) -
Die aufgelöste Pottasche und das aufgelöste Hirschhornsalz zum Teig geben und rasch, aber gründlich einkneten, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Der Teig ist recht fest und klebrig – das ist normal.
8 g Pottasche (Backtriebmittel, in Wasser löslich) 2 EL Wasser (zum Auflösen der Triebmittel) 4 g Hirschhornsalz (Backtriebmittel für Lebkuchen) -
Teig zu einer flachen Platte formen, in Frischhaltefolie oder einen gut schließenden Behälter geben und im Kühlschrank mindestens 24 Stunden, besser 48 Stunden ruhen lassen, damit sich die Gewürze entfalten und der Teig fester wird.
Wartezeit 48 h 0 min
-
Nach der Ruhezeit den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
-
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz bei Raumtemperatur anwärmen lassen, damit er formbar wird. Dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche portionsweise 5–8 mm dick ausrollen.
Wartezeit 10 min
-
Mit einem Messer oder Teigroller Rechtecke von etwa 2 × 6 cm (oder nach Wunsch) zuschneiden. Alternativ können Sie traditionelle Printenformen oder Ausstecher verwenden und den Teig hineindrücken bzw. ausstechen.
-
Die Teigstücke mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche setzen. Sie laufen nicht stark auseinander, sollten sich aber nicht berühren.
-
Die Printen im vorgeheizten Ofen 10–12 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind und sich an den Rändern trocken anfühlen. Sie wirken direkt nach dem Backen noch sehr hart, werden beim Auskühlen und Lagern aber etwas weicher.
Wartezeit 12 min
-
Die Printen vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen. Anschließend können sie nach Belieben pur gelassen oder mit einem Guss überzogen werden.
Wartezeit 30 min
-
Für den Guss (optional) Puderzucker in eine Schüssel sieben. Wasser und nach Wunsch Zitronensaft teelöffelweise einrühren, bis ein dickflüssiger, glänzender Guss entsteht, der langsam vom Löffel fließt.
1 TL Zitronensaft (frisch gepresst, optional) 120 g Puderzucker 2 EL Wasser -
Den Guss mit einem Pinsel oder Löffel auf die vollständig ausgekühlten Printen streichen oder sie mit der Oberseite kurz in den Guss tauchen. Auf einem Gitter trocknen lassen, bis der Guss fest ist.
Wartezeit 30 min
-
Die fertigen Aachener Printen in einer gut schließenden Dose bei Raumtemperatur lagern. Nach 2–3 Tagen haben sie ihr typisches Aroma und eine angenehm feste, nicht mehr ganz harte Konsistenz entwickelt.
Wartezeit 72 h 0 min
Utensilien
- Küchenwaage
- Schüssel für Guss
- Nudelholz
- Backbleche
- Handmixer oder Küchenmaschine mit Knethaken
- Messer oder Teigroller
- Frischhaltefolie oder Vorratsdose
- Backpinsel
- Messbecher
- Kuchengitter
- kleiner Topf
- Backpapier
- Holzlöffel oder Teigschaber
- Rührschüssel groß
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.