Wachauer Marillenstrudel mit hauchdünnem Strudelteig
Originalname Wachauer Marillenstrudel
Ein klassischer Wachauer Marillenstrudel aus hauchdünn ausgezogenem Strudelteig, gefüllt mit aromatischen Marillen, einem Hauch Zitrone und saftigen Bröseln. Außen knusprig und goldbraun, innen fruchtig und zart – perfekt lauwarm mit Staubzucker bestäubt oder mit Vanillesauce serviert.
- Schwierigkeit
- 40 min
- Vorbereitung
- 35 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
360 kcal
- 9 g
- Eiweiß
- 50 g
- Kohlenhydrate
- 24 g
- davon Zucker
- 12 g
- Fett
- 6 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 200 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Für den Strudelteig das Mehl in eine Schüssel sieben. Salz darüberstreuen und in der Mitte eine Mulde formen.
250 g Weizenmehl (Typ 700 oder glattes Mehl) ½ TL Feines Salz -
Ei in die Mulde geben, lauwarme Milch und das Öl hinzufügen. Alles mit einem Löffel verrühren, dann mit den Händen zu einem glatten, weichen Teig kneten (ca. 8–10 Minuten).
20 g Sonnenblumenöl (für den Teig) 130 ml lauwarme Milch 1 Stück Ei -
Teig zu einer Kugel formen, auf der Arbeitsfläche kräftig schlagen und ziehen, bis er elastisch wird. Mit etwas neutralem Öl bestreichen, in eine Schüssel legen, abdecken und bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen.
Wartezeit 30 min
20 g Neutrales Öl (zum Bestreichen und Arbeiten) -
Während der Teig ruht, die Marillen waschen, halbieren und entsteinen. Je nach Größe die Hälften bei Bedarf noch einmal teilen, damit die Stücke mundgerecht sind.
800 g Frische reife Marillen (Aprikosen) -
Topfen in eine Schüssel geben. Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, eine kleine Prise Salz und Zimt hinzufügen und alles glattrühren. Die Marillenstücke vorsichtig unterheben, damit sie nicht zerfallen.
1 Päckchen Vanillezucker Feines Salz (nach Geschmack) ½ TL Zimt, gemahlen 250 g Topfen (Quark, 20 % F.i.T.) 100 g Kristallzucker 1 TL Bio-Zitrone, Abrieb der Schale -
Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen, die Semmelbrösel dazugeben und bei mittlerer Hitze unter Rühren goldbraun rösten. Beiseitestellen und etwas abkühlen lassen.
50 g Butter 80 g Semmelbrösel -
Ein großes Tuch (z.B. Tischtuch) auf der Arbeitsfläche ausbreiten und leicht mit Mehl bestäuben. Den Strudelteig auf das Tuch legen, leicht flach drücken und mit dem Nudelholz so dünn wie möglich ausrollen.
250 g Weizenmehl (Typ 700 oder glattes Mehl) -
Nun den Teig mit den Handrücken von der Mitte aus vorsichtig nach außen ziehen, bis er hauchdünn ist und man das Muster des Tuchs darunter erkennen kann. Dicke Ränder mit einem Messer oder einer Schere abschneiden.
-
Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Butter zum Bestreichen schmelzen.
40 g Butter zum Bestreichen -
Den ausgezogenen Teig gleichmäßig mit den gerösteten Bröseln bestreuen, dabei rundum einen Rand von etwa 3–4 cm frei lassen. Die Marillen-Topfen-Masse in einem breiten Streifen auf dem unteren Drittel des Teiges verteilen.
80 g Semmelbrösel 100 g Kristallzucker -
Die seitlichen Teigränder über die Füllung klappen. Mit Hilfe des Tuchs den Strudel von der Füllungsseite her straff, aber vorsichtig einrollen, damit der Teig nicht reißt.
-
Den Strudel mit Hilfe des Tuchs auf das Backblech rollen, sodass die Naht unten liegt. Mit der geschmolzenen Butter rundum bestreichen.
40 g Butter zum Bestreichen -
Den Strudel im vorgeheizten Ofen 30–35 Minuten goldbraun backen. Falls er zu schnell bräunt, locker mit Alufolie abdecken.
Wartezeit 35 min
-
Den fertig gebackenen Strudel aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann mit Staubzucker bestäuben. In Scheiben schneiden und am besten lauwarm servieren.
Staubzucker zum Bestäuben (nach Geschmack)
Utensilien
- Nudelholz
- Backblech
- Backpinsel
- Rührschüsseln
- Küchenwaage und Messbecher
- Messer oder Küchenschere
- Backpapier
- Großes Tuch (z.B. Baumwolltischtuch)
- Pfanne
- Holzlöffel oder Teigschaber
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