Kärntner Hauswurst (einfach zu Hause gemacht)

Originalname Kärntner Hauswurst

Eine herzhafte, grob gekörnte Rohwurst nach Kärntner Hausmacher-Art: kräftiges Schweinefleisch, etwas Rindfleisch, Speck, Knoblauch und traditionelle Gewürze. Die Masse wird in Naturdärme gefüllt und luftgetrocknet oder sanft heiß geräuchert. Ideal zu Bauernbrot, Sauerkraut oder als Jause zur Brettljause.

0.0 (0)
KI generiert Aktualisiert am
malsati-team
Rezept von malsati-team
Kärntner Hauswurst (einfach zu Hause gemacht)
Schwierigkeit
2 h 0 min
Vorbereitung
1 h 0 min
Koch/Backzeit
1 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

320 kcal

18 g
Eiweiß
1 g
Kohlenhydrate
0 g
davon Zucker
27 g
Fett
10 g
davon gesättigt
0 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Am Vortag das Fleisch vorbereiten: Schweineschulter, Rückenspeck und Rindfleisch von Sehnen, grobem Knorpel und Blutresten befreien. Alles in ca. 2–3 cm große Würfel schneiden. In eine Schüssel geben, abdecken und für mindestens 1 Stunde gut durchkühlen, besser über Nacht im Kühlschrank (1–3 °C).

    Wartezeit 1 h 0 min

    1500 g Schweineschulter ohne Knochen 500 g fetter Rückenspeck vom Schwein 500 g Rindfleisch aus der Schulter oder Wade
  2. Därme vorbereiten: Schweinedärme aus dem Salz nehmen, mehrmals in lauwarmem Wasser spülen, innen und außen gut durchspülen. Danach in frischem, lauwarmem Wasser bis zur Verwendung einlegen, damit sie geschmeidig bleiben.

    Wartezeit 30 min

    5 m Schweinedärme (Kaliber 34/36) (in Salz, Naturdarm)
  3. Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder pressen. Alle Gewürze (Nitritpökelsalz, Zucker, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel, Muskat, optional Majoran, zusätzlichem Salz und weißem Pfeffer) in einer kleinen Schüssel mischen.

    1 g Muskatnuss, frisch gerieben 8 g schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) 3 g Zucker 6 g edelsüßes Paprikapulver 2 g getrockneter Majoran (optional) 20 g Knoblauchzehen Salz (nach Geschmack) 4 g Kümmel, ganz oder grob zerstoßen 40 g Nitritpökelsalz (0,4–0,5 % der Fleischmenge) 10 g Pökelsalz oder Salz zusätzlich (optional, je nach gewünschter Würze) 2 g Weißer Pfeffer (optional, milde Schärfe)
  4. Fleisch und Speck portionsweise durch den Fleischwolf drehen. Für eine traditionelle, grobe Hauswurst einmal durch die 6–8-mm-Scheibe drehen. Wer es feiner mag, einen Teil durch eine 4-mm-Scheibe wolfen.

    1500 g Schweineschulter ohne Knochen 500 g fetter Rückenspeck vom Schwein 500 g Rindfleisch aus der Schulter oder Wade
  5. Die gekühlte Fleisch-Speck-Masse in eine große Schüssel geben. Gewürzmischung und Knoblauch gleichmäßig darüber verteilen. Mit sauberen Händen oder einem stabilen Kochlöffel gründlich einarbeiten, dabei nach und nach das eiskalte Wasser zugeben. 5–10 Minuten kräftig mischen, bis die Masse leicht bindet und eine kompakte, klebrige Struktur hat.

    Wartezeit 10 min

    150 ml Trinkwasser eiskalt 1 g Muskatnuss, frisch gerieben 8 g schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen 3 g Zucker 6 g edelsüßes Paprikapulver 2 g getrockneter Majoran (optional) 20 g Knoblauchzehen 4 g Kümmel, ganz oder grob zerstoßen 40 g Nitritpökelsalz (0,4–0,5 % der Fleischmenge) 10 g Pökelsalz oder Salz zusätzlich (optional, je nach gewünschter Würze) 2 g Weißer Pfeffer (optional, milde Schärfe)
  6. Eine kleine Probe braten: Etwas Wurstmasse in einer Pfanne in wenig Öl oder Schmalz durchbraten und abschmecken. Bei Bedarf mit etwas Salz, Pfeffer oder anderen Gewürzen nachjustieren und erneut gut in die Masse einarbeiten.

    Wartezeit 10 min

    Schwarzer Pfeffer (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 1 EL Speiseöl oder Schmalz (zum Fetten des Füllrohrs, optional)
  7. Wurstfüller oder Fleischwolf mit Füllaufsatz vorbereiten. Füllrohr leicht mit etwas Öl oder Schmalz fetten. Die eingeweichten Därme auf das Füllrohr aufziehen, das offene Ende verknoten.

    Wartezeit 5 min

    5 m Schweinedärme (Kaliber 34/36) (in Salz, Naturdarm) 1 EL Speiseöl oder Schmalz (zum Fetten des Füllrohrs, optional)
  8. Die Wurstmasse ohne Lufteinschlüsse in die Därme füllen. Nicht zu prall füllen, damit die Würste beim Räuchern nicht platzen. In etwa 20–25 cm lange Würste abdrehen (klassisch paarweise). Eventuelle Luftblasen mit einer dünnen, sauberen Nadel anstechen.

    Wartezeit 20 min

    150 ml Trinkwasser eiskalt 1 g Muskatnuss, frisch gerieben 1500 g Schweineschulter ohne Knochen 8 g schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen 5 m Schweinedärme (Kaliber 34/36) (in Salz, Naturdarm) 3 g Zucker 6 g edelsüßes Paprikapulver 2 g getrockneter Majoran (optional) 20 g Knoblauchzehen 4 g Kümmel, ganz oder grob zerstoßen 40 g Nitritpökelsalz (0,4–0,5 % der Fleischmenge) 500 g fetter Rückenspeck vom Schwein 10 g Pökelsalz oder Salz zusätzlich (optional, je nach gewünschter Würze) 500 g Rindfleisch aus der Schulter oder Wade 2 g Weißer Pfeffer (optional, milde Schärfe)
  9. Die fertigen Würste zum Trocknen auf Stangen hängen oder an Haken aufhängen. Bei 8–12 °C und gutem Luftzug 12–24 Stunden antrocknen lassen, bis die Oberfläche trocken anfühlt.

    Wartezeit 1 h 0 min

  10. Heißräuchern (schnellere Variante): Räucherofen auf etwa 70–75 °C vorheizen. Würste 2–3 Stunden mit Buchenrauch und Räuchermehl räuchern, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben und im Kern mindestens 68–70 °C erreichen. Anschließend bei kühler Raumtemperatur auskühlen lassen.

    Wartezeit 3 h 0 min

    500 g Räuchermehl (Buche, evtl. mit wenig Obstholz) (für Heiß- oder Kalträuchern)
  11. Oder Kalträuchern (traditionellere, längere Variante): Bei 18–22 °C die Würste mit dünnem Buchenrauch in mehreren Durchgängen räuchern, z.B. täglich 3–4 Stunden über 3–5 Tage. Zwischen den Räuchergängen immer wieder im kühlen, luftigen Raum abhängen lassen.

    500 g Räuchermehl (Buche, evtl. mit wenig Obstholz) (für Heiß- oder Kalträuchern)
  12. Nach dem Räuchern die Würste an einem kühlen (10–15 °C), trockenen, gut belüfteten Ort weitere 1–3 Wochen reifen lassen, je nach gewünschter Festigkeit und Aroma. Je länger die Reifezeit, desto trockener und intensiver die Hauswurst.

    Wartezeit 1 h 0 min

  13. Vor dem Anschneiden die Würste 1–2 Tage im Kühlschrank ruhen lassen. Dann schräg in Scheiben schneiden und zu Bauernbrot, Senf, Kren oder Sauerkraut servieren.

II

Utensilien

  • Räuchermehl (Buche)
  • Schneidebrett
  • Pfanne zum Probebraten
  • Fleischwolf mit 6–8-mm-Scheibe
  • Wurstfüller oder Fleischwolf mit Füllaufsatz
  • großes scharfes Messer
  • Haken oder Stangen zum Aufhängen
  • feine Nadel zum Anstechen der Luftblasen
  • große Schüssel
  • kleine Schüssel für Gewürze
  • Räucherofen oder Räucherschrank
Hilf anderen weiter

Fragen & Antworten (0)

  • Noch keine Fragen. Sei die Erste!
Bewertungen & Gespräche

Kommentare (0)

0.0 (0 Bewertungen)
Anmeldung erforderlich zum Bewerten
  • Keine Kommentare vorhanden.
Weiter kochen

Entdecke ähnliche Rezepte