Pinzgauer Plaatl – herzhafter Teigfladen aus der Pfanne

Originalname Plaatl (Pinzgauer Teigfladen)

Plaatl sind einfache, herzhafte Teigfladen aus dem Pinzgau in Salzburg: außen goldbraun und knusprig, innen weich und saftig. Aus einem unkomplizierten Germteig (Hefeteig) in der Pfanne mit Butterschmalz gebacken, passen sie perfekt zu Sauerkraut, Suppen, zum Jausnen mit Käse und Speck oder einfach nur mit etwas Butter. Ideal als bodenständiges, sättigendes Gericht der alpinen Küche.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Pinzgauer Plaatl – herzhafter Teigfladen aus der Pfanne
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
25 min
Koch/Backzeit
1 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

520 kcal

16 g
Eiweiß
61 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
23 g
Fett
11 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
800 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Für den Teig die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle handwarm erwärmen (sie soll lauwarm sein, nicht heiß). Die Frischhefe in die lauwarme Milch bröseln und mit dem Zucker verrühren, bis sich alles gelöst hat. 5–10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung leicht schäumt.

    Wartezeit 10 min

    300 ml Vollmilch (lauwarm) 1 TL Zucker 20 g Frischhefe
  2. Während die Hefe aktiviert, das Mehl in eine große Schüssel geben und das Salz untermischen. In der Mitte eine Mulde formen. Das Ei, das Joghurt bzw. den Sauerrahm und das flüssige Butterschmalz (oder Öl) bereitstellen.

    1 ½ TL Salz 500 g Weizenmehl (Type 700 oder 550)
  3. Die Hefemilch in die Mehlmulde gießen. Ei, Joghurt bzw. Sauerrahm und Butterschmalz (oder Öl) ebenfalls dazugeben. Mit einem Kochlöffel oder der Küchenmaschine zunächst zu einem groben Teig verrühren, dann 8–10 Minuten kräftig kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht, der sich vom Schüsselrand löst, aber noch weich ist.

    80 g Naturjoghurt oder Sauerrahm 1 Stück Ei 40 g Butterschmalz oder neutrales Öl
  4. Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

    Wartezeit 1 h 0 min

  5. Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Kurz durchkneten und zu einer dicken Rolle formen. Die Rolle in 6–8 gleich große Stücke teilen (je nach gewünschter Größe der Plaatl). Jedes Stück zu einer Kugel formen, dann mit den Händen oder einem Nudelholz zu runden Fladen von etwa 0,5–1 cm Dicke drücken/ausrollen.

  6. Eine schwere Pfanne (Gusseisen oder beschichtete Pfanne) auf mittlerer Hitze vorheizen. Butterschmalz oder Öl hineingeben, sodass der Boden gut bedeckt ist. Das Fett heiß werden lassen, aber nicht rauchen lassen.

    Wartezeit 3 min

    60 g Butterschmalz oder neutrales Öl
  7. Die Teigfladen portionsweise in das heiße Fett legen. Auf mittlerer Hitze pro Seite etwa 3–4 Minuten goldbraun backen. Zwischendurch die Hitze regulieren, damit die Plaatl nicht zu dunkel werden und innen durchgaren. Fertige Fladen auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.

    Wartezeit 16 min

    Salz (nach Geschmack)
  8. Die Plaatl heiß servieren – klassisch im Pinzgau zu Sauerkraut, zu einer kräftigen Suppe, mit Käse und Speck oder einfach nur mit etwas Butter bestrichen.

II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Kleiner Topf oder Mikrowelle
  • Nudelholz
  • Küchenpapier
  • Kochlöffel oder Küchenmaschine mit Knethaken
  • Messbecher
  • Rührschüssel
  • Gusseiserne oder beschichtete Pfanne
  • Pfannenwender
  • Sauberes Küchentuch
  • Teigschaber
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