Engelsaugen (Husarenkrapfen)
Originalname Engelsaugen
Zarte, buttrige Engelsaugen mit fruchtiger Marmeladenfüllung: außen leicht knusprig, innen mürbe und auf der Zunge zergehend. Der feine Vanille-Mürbeteig harmoniert perfekt mit der leicht säuerlichen Konfitüre und macht diese kleinen Plätzchen zu einem unverzichtbaren Klassiker auf dem weihnachtlichen Plätzchenteller – himmlisch aromatisch und optisch ein echter Hingucker.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 12 min
- Koch/Backzeit
- 2 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
90 kcal
- 1.5 g
- Eiweiß
- 10 g
- Kohlenhydrate
- 5 g
- davon Zucker
- 5 g
- Fett
- 3 g
- davon gesättigt
- 0.5 g
- Ballaststoffe
- 25 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Mehl in eine große Schüssel sieben. Butter in kleinen Stücken dazugeben. Zucker und Vanillezucker hinzufügen. Eine kleine Prise Salz zugeben.
100 g Zucker 1 Päckchen Vanillezucker 200 g Butter (kalt aus dem Kühlschrank) 280 g Mehl (Weizenmehl Type 405 oder ähnlich) Salz (nach Geschmack) -
Eigelb zur Mehl-Butter-Mischung geben. Alles zügig mit den Händen oder den Knethaken zu einem glatten, homogenen Mürbeteig verkneten. Nicht zu lange kneten, damit der Teig zart bleibt.
3 Stück Eigelb (Größe M) -
Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde, besser 2 Stunden, im Kühlschrank ruhen lassen, damit er fest und gut formbar wird.
Wartezeit 2 h 0 min
-
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Konfitüre in einer kleinen Schüssel glatt rühren; bei Bedarf leicht erwärmen, damit sie gut spritz- oder löffelbar ist.
120 g Konfitüre (glatt, eher säuerlich, z.B. Himbeere, Johannisbeere oder Aprikose) -
Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz bei Raumtemperatur anwärmen lassen, bis er formbar ist. Aus dem Teig haselnuss- bis walnussgroße Portionen abnehmen und zu gleichmäßigen Kugeln rollen. Die Kugeln mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche setzen.
-
Mit dem Stiel eines Holzlöffels oder einem Finger in jede Kugel eine Mulde drücken, ohne den Teig ganz zu durchstoßen. Die Mulden sollten nicht zu flach sein, damit später genug Konfitüre hineinpasst.
-
Die Konfitüre mit einem kleinen Löffel oder einem Spritzbeutel vorsichtig in die Mulden füllen. Dabei die Plätzchen nicht überfüllen, da die Konfitüre beim Backen etwas verläuft.
120 g Konfitüre (glatt, eher säuerlich, z.B. Himbeere, Johannisbeere oder Aprikose) -
Plätzchen im vorgeheizten Ofen nacheinander 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind, die Plätzchen insgesamt aber noch eher hell bleiben. Die Bleche zwischendurch nach Bedarf drehen, damit die Engelsaugen gleichmäßig bräunen.
Wartezeit 12 min
-
Engelsaugen aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech 5 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen, damit die Konfitüre fest wird.
Wartezeit 15 min
-
Nach dem Auskühlen die Plätzchen nach Wunsch leicht mit Puderzucker bestäuben. In einer gut schließenden Dose zwischen Lagen aus Backpapier aufbewahren; so bleiben sie über mehrere Wochen zart und aromatisch.
20 g Puderzucker (zum Bestäuben, optional)
Utensilien
- Teelöffel oder Spritzbeutel für Konfitüre
- Handmixer mit Knethaken oder Küchenmaschine
- Holzlöffelstiel oder ähnlicher Stiel zum Eindrücken der Mulden
- Backblech
- Rührschüssel
- Sieb für Puderzucker
- Frischhaltefolie
- Kuchengitter
- Backpapier
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