Burgenländischer Blaufränkisch-Rindsbraten

Saftiger Rinderbraten aus der Keule, langsam im Ofen in Blaufränkisch, Rinderfond, Zwiebeln, Wurzelgemüse und Gewürzen geschmort. Das Fleisch wird butterzart, die Sauce dunkel, vollmundig und leicht fruchtig vom Wein – ideal für besondere Sonntage, Festtage oder wenn regionale Küche aus dem Burgenland im Mittelpunkt stehen soll.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Burgenländischer Blaufränkisch-Rindsbraten
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
2 h 30 min
Koch/Backzeit
15 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

550 kcal

55 g
Eiweiß
10 g
Kohlenhydrate
5 g
davon Zucker
25 g
Fett
10 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Rinderbraten 30–60 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur annehmen kann. Überschüssiges Fett und Sehnen nur grob entfernen – ein wenig Fett sorgt für Geschmack.

    1500 g Rinderbraten aus der Keule (z.B. Schale, Nuss, Tafelspitz am Stück)
  2. Karotten, Sellerie und Zwiebeln schälen. Karotten und Sellerie in grobe Würfel schneiden, Zwiebeln grob würfeln. Lauch putzen, längs aufschneiden, gut waschen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und grob zerdrücken.

    150 g Sellerieknolle 3 Stück Knoblauchzehen 100 g Lauch 200 g Zwiebeln 250 g Karotten
  3. Backrohr auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rinderbraten rundum mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig würzen und gut einreiben.

    Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack)
  4. In einem schweren Bräter Butterschmalz oder Öl stark erhitzen. Den Rinderbraten einlegen und bei hoher Hitze rundum kräftig anbraten, bis alle Seiten gut gebräunt sind. Fleisch herausnehmen und kurz beiseitestellen.

    40 g Butterschmalz oder neutrales Pflanzenöl 1500 g Rinderbraten aus der Keule (z.B. Schale, Nuss, Tafelspitz am Stück)
  5. Hitze etwas reduzieren. Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch in den Bräter geben und unter gelegentlichem Rühren 8–10 Minuten anrösten, bis sie deutlich Farbe genommen haben.

    150 g Sellerieknolle 100 g Lauch 200 g Zwiebeln 250 g Karotten
  6. Knoblauch hinzufügen und kurz mitrösten. Tomatenmark dazugeben und 1–2 Minuten mitrösten, bis es leicht am Boden ansetzt und dunkelrot wird – das gibt der Sauce eine schöne Tiefe.

    3 Stück Knoblauchzehen 30 g Tomatenmark
  7. Mit etwa der Hälfte des Blaufränkisch ablöschen. Den Bratensatz mit einem Holzlöffel vom Boden lösen und die Flüssigkeit fast vollständig einkochen lassen.

    500 ml Blaufränkisch (kräftiger, trockener Rotwein)
  8. Rinderbraten zurück in den Bräter legen. Restlichen Wein und Rinderfond angießen, sodass das Fleisch etwa zu einem Drittel bis zur Hälfte in Flüssigkeit liegt. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, ganze Pfefferkörner, Thymian und Rosmarin zugeben.

    5 Stück Wacholderbeeren 2 Stück Lorbeerblätter 1 TL Schwarzer Pfeffer, ganz 1 TL Rosmarin, getrocknet oder einige Zweige frisch 400 ml Rinderfond oder kräftige Rindsuppe 1 TL Thymian, getrocknet oder einige Zweige frisch
  9. Bräter mit Deckel schließen und in den vorgeheizten Ofen stellen. Den Braten bei 160 °C insgesamt etwa 2–2,5 Stunden schmoren, je nach Dicke des Fleischstücks. Das Fleisch zwischendurch 2–3 Mal wenden und bei Bedarf etwas Fond oder Wasser nachgießen.

    Wartezeit 2 h 0 min

  10. Nach etwa 2 Stunden Garzeit die Kerntemperatur überprüfen. Für einen klassischen Schmorbraten sind ca. 85–90 °C ideal, dann ist das Fleisch sehr zart. Durch Einstechen mit einer Gabel prüfen: Lässt es sich leicht hineinstechen und wieder herausziehen, ist es fertig.

  11. Fleisch aus dem Bräter nehmen, locker in Alufolie oder mit einem Deckel abdecken und 10–15 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft verteilt.

    Wartezeit 15 min

    1500 g Rinderbraten aus der Keule (z.B. Schale, Nuss, Tafelspitz am Stück)
  12. Während das Fleisch ruht, die Sauce fertigstellen. Den Schmorfond durch ein feines Sieb in einen Topf gießen, Gemüse gut ausdrücken. Nach Wunsch kann ein Teil des Gemüses mit in der Sauce bleiben oder später püriert werden.

  13. Sauce aufkochen und bei mittlerer Hitze einige Minuten kräftig einkochen, bis sie etwas eindickt und der Geschmack konzentriert ist. Wer eine gebundene Sauce möchte, Mehl mit wenig kaltem Wasser glattrühren, nach und nach in die köchelnde Sauce geben und 2–3 Minuten durchkochen lassen.

    10 g Weizenmehl (zum Binden, optional) (optional)
  14. Zum Verfeinern kalte Butter in Stücken in die heiße, aber nicht mehr sprudelnd kochende Sauce einrühren (montieren), bis sie glänzt. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

    Salz (nach Geschmack) 20 g Butter (für die Sauce, optional) (optional) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack)
  15. Rinderbraten aus der Folie nehmen, quer zur Faser in Scheiben schneiden und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit der Blaufränkisch-Sauce großzügig überziehen. Klassische Beilagen sind Serviettenknödel, Spätzle oder Erdäpfelpüree und ein einfaches grünes Gemüse oder Blattsalat.

    1500 g Rinderbraten aus der Keule (z.B. Schale, Nuss, Tafelspitz am Stück)
II

Utensilien

  • großes Messer
  • Schneidebrett
  • Fleischgabel oder Kerntemperaturthermometer
  • Alufolie oder Deckel
  • Topf für die Sauce
  • feines Sieb
  • Kochlöffel aus Holz
  • schwerer Bräter mit Deckel (ofenfest)
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