Süße Kiachl mit Preiselbeeren
Originalname Kiachl
Kiachl sind ein traditionelles alpines Schmalzgebäck: luftige, goldbraun ausgebackene Hefefladen mit dünnem, knusprigem Rand und etwas dickerem, weichem Mittelteil. In dieser süßen Variante werden sie mit Staubzucker bestäubt und mit herben Preiselbeeren serviert – perfekt für kalte Tage, Hüttengaudi oder als üppiges Dessert.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 30 min
- Koch/Backzeit
- 2 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
380 kcal
- 7 g
- Eiweiß
- 43 g
- Kohlenhydrate
- 10 g
- davon Zucker
- 20 g
- Fett
- 7 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 220 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Für den Hefeteig die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle nur leicht erwärmen, sie soll lauwarm sein, nicht heiß. Die Frischhefe mit 1 TL Zucker in die lauwarme Milch geben und mit einem Löffel verrühren, bis sie sich auflöst. 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich an der Oberfläche Schaum bildet.
Wartezeit 10 s
25 g Frischhefe 50 g Kristallzucker 250 ml Milch (lauwarm) -
In einer großen Schüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker, Salz, Vanillezucker und der abgeriebenen Zitronenschale vermischen. In der Mitte eine Mulde formen.
½ TL Salz 1 TL Zitronenschale, fein abgerieben (optional) 50 g Kristallzucker 1 Päckchen Vanillezucker (optional) 500 g Weizenmehl (Type 700 oder 550) -
Eier aufschlagen und zusammen mit der Hefemilch und dem Rum in die Mulde geben. Mit einem Holzlöffel oder den Knethaken der Küchenmaschine von innen nach außen zu einem zähen Teig verrühren.
2 Stück Eier (zimmerwarm) 1 EL Rum oder Kirschwasser (optional) 250 ml Milch (lauwarm) -
Die geschmolzene, leicht abgekühlte Butter zum Teig geben und alles 8–10 Minuten kräftig kneten, bis der Teig glatt, weich und elastisch ist und sich vom Schüsselrand löst. Bei Bedarf ganz wenig Mehl ergänzen, der Teig soll aber eher weich bleiben.
60 g Butter (geschmolzen, nicht zu heiß) -
Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem sauberen Tuch abdecken. An einem warmen, zugfreien Ort 60–90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
Wartezeit 1 h 30 min
-
Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten, um die Luft etwas herauszudrücken. Den Teig in 10 gleich große Stücke teilen und jedes Stück zu einer glatten Kugel formen. Die Kugeln mit einem Tuch abdecken und nochmals 15–20 Minuten entspannen lassen.
Wartezeit 20 s
500 g Weizenmehl (Type 700 oder 550) -
Zum Formen der Kiachl jede Teigkugel mit den Händen von der Mitte aus dünn auseinanderziehen. Der Rand soll etwas dicker bleiben, die Mitte deutlich dünner, damit später eine kleine Vertiefung entsteht, in der die Preiselbeeren Platz finden. Darauf achten, dass der Teig nicht reißt.
-
Das Schmalz in einem tiefen Topf oder einer schweren Pfanne auf etwa 170–180 °C erhitzen. Es sollte so hoch stehen, dass die Kiachl frei schwimmen können. Einen Holzlöffelstiel ins Fett halten: Wenn sich Bläschen bilden, ist es heiß genug.
Wartezeit 10 s
700 g Sonnenblumen- oder Butterschmalz (zum Ausbacken) -
Die Kiachl nacheinander ins heiße Fett einlegen, mit der dünneren Seite nach unten. Jede Seite 1–2 Minuten goldbraun ausbacken, dabei die Kiachl leicht mit Fett übergießen. Nicht zu viele auf einmal backen, damit die Temperatur nicht stark abfällt.
Wartezeit 6 s
-
Fertig gebackene Kiachl mit einer Schaumkelle herausheben, gut abtropfen lassen und auf Küchenpapier setzen, um überschüssiges Fett aufzusaugen. Anschließend auf ein Gitter oder eine Platte legen.
Wartezeit 5 s
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Zum Servieren die noch warmen Kiachl mit Staubzucker bestäuben. In die leicht vertiefte Mitte je 1–2 EL Preiselbeerkompott geben und sofort servieren.
300 g Preiselbeerkompott 40 g Staubzucker
Utensilien
- Küchenwaage
- Holzlöffel oder Knethaken und Küchenmaschine
- Küchenpapier
- tiefer Topf oder schwere Pfanne
- Teigkarte oder Messer
- Messbecher
- feines Sieb oder Staubzuckerstreuer
- Küchentuch
- Schaumkelle
- Große Rührschüssel
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