Mohnkrapfen aus der Pfanne
Originalname Mohnkrapfen
Knusprig ausgebackene Mohnkrapfen aus einem weichen Hefeteig, reichhaltig mit gemahlenem Mohn verfeinert. Außen goldbraun und leicht knusprig, innen fluffig und saftig. Sie stammen aus der alpinen Schmalzgebäck-Tradition und können süß mit Puderzucker oder herzhaft mit wenig Zucker serviert werden – perfekt zu Kaffee, Tee oder als besonderes Festtagsgebäck im Winter.
- Schwierigkeit
- 40 min
- Vorbereitung
- 30 min
- Koch/Backzeit
- 2 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
270 kcal
- 6 g
- Eiweiß
- 28 g
- Kohlenhydrate
- 7 g
- davon Zucker
- 14 g
- Fett
- 6 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 150 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Für den Vorteig die lauwarme Milch in eine Schüssel geben, die Frischhefe hineinbröckeln und 1 TL vom Zucker hinzufügen. Mit einem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. 2–3 EL vom Mehl untermischen, bis ein dünner Brei entsteht. Abgedeckt 10–15 Minuten stehen lassen, bis sich Bläschen bilden.
Wartezeit 15 min
60 g Zucker 500 g Weizenmehl Type 550 20 g Frischhefe 250 ml Vollmilch (lauwarm) -
In einer großen Schüssel das restliche Mehl, den übrigen Zucker, Salz, Vanillezucker, den gemahlenen Mohn sowie optional die Zitronenschale mischen. Die Eier, den Vorteig und optional den Rum hinzufügen.
60 g Zucker 500 g Weizenmehl Type 550 1 EL Rum (optional, für Aroma) 2 Stück Eier (Größe M) 1 Päckchen Vanillezucker (oder 8 g) 1 TL Zitronenschale, fein abgerieben (von Bio-Zitrone, optional) 60 g gemahlener Mohn ½ TL Salz -
Die zimmerwarme Butter in kleinen Stücken dazugeben. Alles zunächst mit einem Holzlöffel oder der Küchenmaschine grob verrühren, dann 8–10 Minuten kräftig zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Der Teig ist weich, sollte aber nicht stark kleben. Falls nötig, 1–2 EL Mehl zusätzlich einarbeiten, aber möglichst wenig, damit die Krapfen später fluffig bleiben.
70 g Butter (zimmerwarm) -
Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und leicht mit Mehl bestäuben. Schüssel mit einem Tuch oder Deckel abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 60–75 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen in etwa verdoppelt hat.
Wartezeit 1 h 15 min
-
Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen kurz entlüften. Zu einer etwa 1,5 cm dicken Platte ausrollen. Mit einem runden Ausstecher oder Glas (6–7 cm Ø) Kreise ausstechen; Teigreste wieder kurz verkneten und erneut ausrollen, bis der Teig aufgebraucht ist (ca. 16 Stück).
-
Die Teigkreise auf ein leicht bemehltes Tuch oder Backpapier legen, mit einem Tuch abdecken und nochmals 30–40 Minuten gehen lassen, bis sie sichtbar aufgegangen und schön luftig sind.
Wartezeit 40 min
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Das Butterschmalz oder Pflanzenfett in einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne langsam auf 165–175 °C erhitzen. Wer kein Thermometer hat, testet mit einem Holzlöffel: Steigen kleine Bläschen am Stiel auf, ist das Fett heiß genug. Optional eine kleine Prise Salz ins Fett geben, das betont den Geschmack.
Wartezeit 10 min
800 g Butterschmalz oder neutrales Pflanzenfett (zum Frittieren) Prise Salz für das Ausbackfett (nach Geschmack) -
Die gegangenen Teiglinge portionsweise vorsichtig ins heiße Fett gleiten lassen, mit etwas Abstand, da sie noch aufgehen. Pro Seite etwa 2–3 Minuten goldbraun ausbacken, dabei die Temperatur konstant halten, damit sie gleichmäßig bräunen und nicht zu dunkel werden.
Wartezeit 6 min
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Die fertig ausgebackenen Mohnkrapfen mit einer Schaumkelle herausnehmen, kurz über dem Topf abtropfen lassen und auf Küchenpapier setzen, um überschüssiges Fett aufzusaugen. Vorgang wiederholen, bis alle Krapfen ausgebacken sind.
-
Die noch warmen Mohnkrapfen großzügig mit Puderzucker bestäuben und am besten frisch, leicht warm servieren. Für eine herzhaftere Variante weniger oder keinen Puderzucker verwenden und die Zuckermenge im Teig nach Geschmack reduzieren.
40 g Puderzucker (zum Bestäuben)
Utensilien
- Küchenwaage
- Schneebesen
- Nudelholz
- Küchenpapier
- Messbecher
- Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken
- Topf oder tiefe Pfanne zum Frittieren
- Küchentuch
- Sieb zum Bestäuben mit Puderzucker
- Schaumkelle
- Holzlöffel
- runder Ausstecher oder Glas (6–7 cm Ø)
- Rührschüssel groß
- Küchenthermometer
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