Vorarlberger Topfenknödel
Lockere, alpin geprägte Topfenknödel aus Vorarlberg: außen goldig gebraten und in buttrigen Bröseln gewälzt, innen flaumig und leicht. Sie passen als süße Hauptspeise mit Kompott oder Fruchtspiegel, aber auch neutral als Beilage zu deftigen Schmorgerichten – ein vielseitiger Klassiker der Vorarlberger Küche.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 15 min
- Koch/Backzeit
- 1 h 0 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 22 g
- Eiweiß
- 54 g
- Kohlenhydrate
- 14 g
- davon Zucker
- 24 g
- Fett
- 14 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 450 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Topfen in eine große Schüssel geben. Wenn er sehr feucht ist, kurz in einem feinen Sieb abtropfen lassen, damit die Masse später nicht zu weich wird.
500 g Topfen (Quark, 20 % F.i.T.) -
Butter mit Zucker und Vanillezucker in der Schüssel zum Topfen geben. Mit einem Schneebesen oder Handmixer verrühren, bis alles gut vermischt und etwas cremig ist.
1 Päckchen Vanillezucker 60 g Weiche Butter 40 g feiner Kristallzucker -
Eier nacheinander zur Topfenmasse geben und gründlich einarbeiten, bis eine glatte Masse entsteht.
2 Stück Eier (Größe M) -
Mehl, Weizengrieß, eine gute Prise Salz und die abgeriebene Zitronenschale zur Masse geben. Alles nur so lange mit einem Löffel oder Teigschaber vermengen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Nicht zu lange rühren, damit die Knödel locker bleiben.
30 g grießiger Weizengrieß Salz (nach Geschmack) 120 g Weizenmehl (Type 405 oder glatt) 1 TL Zitronenschale (abgerieben, möglichst Bio-Zitrone) -
Die Konsistenz prüfen: Die Masse soll weich, aber formbar sein und vom Löffel nur langsam fließen. Ist sie zu weich, esslöffelweise etwas Mehl ergänzen; ist sie zu fest und bröselig, nach und nach etwas vom zusätzlichen Topfen einarbeiten.
30 g Topfen (zusätzlich zum Binden, falls nötig) (optional, zum Ausgleichen der Konsistenz) -
Schüssel abdecken und die Topfenmasse mindestens 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen, damit Grieß und Mehl quellen und die Masse fester wird.
Wartezeit 1 h 0 min
-
Kurz vor Ende der Rastzeit einen großen Topf mit Wasser füllen, kräftig salzen und zum Sieden bringen. Das Wasser soll nur leicht simmern, nicht sprudelnd kochen.
Salz für Kochwasser (nach Geschmack) 3 l Wasser (zum Kochen) -
Mit leicht bemeuchteten Händen oder zwei Esslöffeln aus der gekühlten Masse gleich große Portionen abstechen und zu glatten Knödeln von etwa 4–5 cm Durchmesser formen. Falls die Masse sehr klebt, Hände mit kaltem Wasser befeuchten oder etwas Mehl verwenden.
-
Topfenknödel vorsichtig in das siedende, aber nicht sprudelnde Wasser gleiten lassen. Die Hitze so regulieren, dass das Wasser nur leicht bewegt ist. Knödel 10–12 Minuten ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen und sich fest, aber elastisch anfühlen.
Wartezeit 12 min
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Während die Knödel garen, in einer großen Pfanne die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Semmelbrösel zugeben und unter Rühren goldbraun und duftend rösten. Mit einer Prise Salz und Zucker abschmecken und die Hitze anschließend klein stellen.
60 g Butter Salz (nach Geschmack) 80 g Semmelbrösel 20 g Puderzucker oder Kristallzucker -
Fertige Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und direkt in die Pfanne mit den Bröseln geben. Pfanne vorsichtig schwenken oder Knödel mit zwei Löffeln wenden, bis sie gleichmäßig in der Butter-Brösel-Mischung umhüllt sind.
-
Topfenknödel sofort servieren. Als süße Hauptspeise nach Belieben mit Puderzucker bestreuen und mit Apfelmus, Zwetschgenröster oder frischen Beeren reichen; als neutrale Beilage Bröselzucker weglassen und nur leicht salzen.
Utensilien
- Küchenwaage
- große Pfanne
- feines Sieb
- Messbecher
- Schneebesen oder Handmixer
- Großer Kochtopf
- Schaumkelle
- Teigschaber oder Holzlöffel
- Große Rührschüssel
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