Lungauer Rahmkoch (Salzburger Mehlspeise)

Originalname Lungauer Rahmkoch

Lungauer Rahmkoch ist eine traditionelle Süßspeise aus dem Salzburger Lungau: eine zart-karamellige, leicht säuerliche Rahm-Masse aus Sauerrahm, Mehl und Zucker, langsam zur dicklichen Creme gekocht und mit Nüssen und Zimt verfeinert. Serviert wird sie meist lauwarm oder kalt, pur oder mit Kompott – ein einfaches, bäuerliches Gericht, das nach Hütte und Kindheit schmeckt.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Lungauer Rahmkoch (Salzburger Mehlspeise)
Schwierigkeit
15 min
Vorbereitung
35 min
Koch/Backzeit
1 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

420 kcal

8 g
Eiweiß
42 g
Kohlenhydrate
18 g
davon Zucker
24 g
Fett
12 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
120 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Eine ofenfeste Form oder flache Auflaufform bzw. Servierteller dünn mit der Butter für die Form ausstreichen und beiseitestellen. So klebt der Rahmkoch später nicht an.

    10 g Butter für die Form oder Teller
  2. Sauerrahm in eine große Rührschüssel geben. Zucker, Vanillezucker, eine kleine Prise Salz sowie Zimt hinzufügen und alles mit einem Schneebesen glatt verrühren, bis sich der Zucker zu lösen beginnt.

    1 TL Zimt, gemahlen 150 g Kristallzucker 600 g Sauerrahm (ca. 15–20 % Fett) 16 g Vanillezucker Salz (nach Geschmack)
  3. Das Mehl nach und nach in die Rahm-Mischung einrühren. Zuerst nur einen Teil zugeben, gründlich glattrühren, dann den Rest einarbeiten. Es soll ein dickflüssiger, klumpenfreier Teig entstehen, in etwa wie ein sehr dicker Pfannkuchenteig.

    200 g Weizenmehl, Type 480 oder 700
  4. Butter in einem großen, schweren Topf (am besten beschichtet) bei mittlerer Hitze schmelzen. Darauf achten, dass sie nicht braun wird.

    80 g Butter
  5. Die Rahm-Mehl-Masse in den Topf zur geschmolzenen Butter geben und bei eher kleiner bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel oder Teigspatel erhitzen. Die Masse darf nicht ansetzen oder anbrennen.

  6. Den Rahmkoch 25–35 Minuten langsam weiterkochen. Immer wieder gut vom Topfboden lösen und rühren. Die Masse wird zunächst dünner, dann zunehmend dick, glatt und glänzend. Sie ist fertig, wenn sie deutlich eingedickt ist, sich vom Boden löst und leicht karamellig riecht.

    Wartezeit 25 min

  7. Nach Wunsch die gehackten Nüsse unterrühren und kurz mitwärmen. Die Masse abschmecken und bei Bedarf mit etwas Salz oder Zimt nachjustieren.

    1 TL Zimt, gemahlen 60 g Haselnüsse oder Walnüsse, grob gehackt (optional) Salz (nach Geschmack)
  8. Den fertigen Rahmkoch in die vorbereitete Form oder direkt auf tiefe Teller streichen. Oberfläche mit einem Löffel oder Spatel glattziehen oder rustikal wellig lassen.

    10 g Butter für die Form oder Teller
  9. Rahmkoch mindestens 1 Stunde bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank auskühlen und etwas fest werden lassen. Er kann auch vollständig kalt serviert werden.

    Wartezeit 1 h 0 min

  10. Zum Servieren den Rahmkoch mit Staubzucker bestreuen. Nach Belieben mit etwas zusätzlichem Zimt oder gerösteten Nüssen garnieren. Lauwarm oder kalt genießen, klassisch gern mit Zwetschkenröster oder Kompott.

    1 TL Zimt, gemahlen 60 g Haselnüsse oder Walnüsse, grob gehackt (optional) Staubzucker zum Bestreuen (nach Geschmack)
II

Utensilien

  • großer schwerer Topf (idealerweise beschichtet)
  • Küchenwaage
  • Schneebesen
  • ofenfeste Form oder flache Auflaufform
  • Messer und Brett für Nüsse
  • Rührschüssel
  • Holzlöffel oder Teigspatel
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