Klassische Laugenbrezeln

Originalname Laugenbrezel

Goldbraune, außen knusprige und innen wattig-weiche Laugenbrezeln – ein klassisches Gebäck der süddeutschen und österreichischen Küche. Der charakteristische Geschmack entsteht durch das kurze Tauchen der rohen Brezeln in Lauge, bevor sie im Ofen gebacken werden. Perfekt zum Frühstück, zur Brotzeit oder einfach so mit Butter.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Klassische Laugenbrezeln
Schwierigkeit
45 min
Vorbereitung
15 min
Koch/Backzeit
2 h 0 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

240 kcal

8 g
Eiweiß
40 g
Kohlenhydrate
2 g
davon Zucker
5 g
Fett
3 g
davon gesättigt
2 g
Ballaststoffe
750 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Lauwarmes Wasser und lauwarme Milch in eine Schüssel geben. Frischhefe hineinbröseln und mit Zucker verrühren, bis sich alles auflöst. 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich an der Oberfläche leichte Bläschen bilden.

    Wartezeit 10 min

    60 ml Vollmilch, lauwarm 280 ml Wasser, lauwarm 10 g Zucker 20 g Frischhefe
  2. Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Hefemischung zugießen und mit einem Löffel oder der Küchenmaschine grob vermengen.

    500 g Weizenmehl Type 550 10 g Salz
  3. Weiche Butter hinzufügen und alles 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Der Teig soll weich, aber nicht klebrig sein. Falls nötig, teelöffelweise etwas Mehl oder Wasser ergänzen.

    50 g Butter (weich)
  4. Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen, abdecken und an einem warmen Ort 60–75 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

    Wartezeit 1 h 15 min

  5. Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 8 gleich schwere Portionen teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen und 5–10 Minuten abgedeckt entspannen lassen, damit sich der Teig besser ausrollen lässt.

    Wartezeit 10 min

  6. Für jede Brezel eine Kugel zu einer etwa 50–60 cm langen Teigrolle ausrollen, die Mitte dicker und die Enden sehr dünn lassen. Die Enden zweimal umeinanderschlagen, zum Körper der Brezel zurückführen und leicht andrücken, sodass die typische Brezelform entsteht. Auf ein leicht eingeöltes oder mit Backpapier belegtes Blech legen.

  7. Die geformten Brezeln 20–30 Minuten ruhen lassen, dann 30–40 Minuten im Kühlschrank oder 10–15 Minuten im Gefrierfach kaltstellen. Dadurch werden sie fester und lassen sich leichter laugen.

    Wartezeit 40 min

  8. Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und das Papier leicht mit Pflanzenöl bestreichen, damit die Brezeln nicht haften.

    Wartezeit 10 min

    1 EL Pflanzenöl
  9. Für die Natronlauge in einem ausreichend großen Topf 1 Liter Wasser zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, sodass es nur noch sacht köchelt, dann das Natron portionsweise einstreuen (es schäumt auf). Gut rühren, bis es sich gelöst hat.

    Wartezeit 5 min

    60 g Natron (Speisenatron, Natriumhydrogencarbonat) 1 l Wasser
  10. Die gut gekühlten Brezeln nacheinander mit einer Schaumkelle vorsichtig in die leicht köchelnde Lauge geben und je Seite etwa 20–30 Sekunden baden. Herausheben, kurz abtropfen lassen und wieder aufs vorbereitete Blech legen.

    Wartezeit 10 min

  11. Brezeln nach Belieben mit grobem Salz bestreuen. Im vorgeheizten Ofen 12–15 Minuten backen, bis sie kräftig goldbraun sind.

    Wartezeit 15 min

    8 g Grobes Salz
  12. Brezeln aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech ausdampfen lassen, dann auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen. Am besten frisch mit Butter servieren.

    Wartezeit 15 min

II

Utensilien

  • Küchenwaage
  • Backbleche
  • Teigkarte oder Messer
  • Messbecher
  • Topf (mind. 2 l)
  • Küchentuch
  • Backpapier
  • Gitter zum Auskühlen
  • Schaumkelle
  • Küchenmaschine oder Handmixer mit Knethaken
  • Große Rührschüssel
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