Tegole valdostane – hauchdünne Mandel-Haselnuss-Plätzchen
Originalname Tegole valdostane
Tegole valdostane sind klassische Plätzchen aus dem Aostatal: hauchdünn, zart knusprig und buttrig, mit intensivem Mandel-Haselnuss-Aroma. Direkt nach dem Backen über einer Rundung geformt, erinnern sie an kleine Dachziegel. Perfekt zu Espresso, Dessertwein oder einfach als feines Keksgebäck zum Kaffee.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 16 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
65 kcal
- 1.7 g
- Eiweiß
- 7.2 g
- Kohlenhydrate
- 4.3 g
- davon Zucker
- 3.3 g
- Fett
- 1.5 g
- davon gesättigt
- 0.5 g
- Ballaststoffe
- 20 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Butter frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich und zimmerwarm wird. Ein Backblech bereitstellen, Backpapier oder eine Silikonmatte darauflegen. Optional leicht mit etwas neutralem Öl einpinseln.
100 g Weiche Butter (zimmerwarm) 1 TL neutrales Pflanzenöl (für das Blech, optional) -
Die gemahlenen Mandeln und gemahlenen Haselnüsse mit dem Mehl in einer Schüssel mischen. Eine kleine Prise Salz und optional die fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone zufügen und alles gut vermengen.
Salz (nach Geschmack) 60 g Gemahlene Haselnüsse ½ TL fein abgeriebene Zitronenschale (optional) 80 g gemahlene Mandeln 120 g Weizenmehl Type 405 -
In einer zweiten Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt mit einem Handrührgerät oder Schneebesen cremig rühren, bis die Masse heller und leicht fluffig wird.
120 g Zucker 1 TL Vanilleextrakt 100 g Weiche Butter (zimmerwarm) -
Die Eiweiße nacheinander zur Butter-Zucker-Masse geben und gründlich einrühren, bis eine gleichmäßige, glatte Masse entsteht. Kein Schnee schlagen, die Eiweiße kommen flüssig in die Masse.
3 Stück Eiweiß (Größe M) -
Die Mehl-Nuss-Mischung in 2–3 Portionen zur Eiweiß-Butter-Masse geben und mit einem Teigschaber oder Löffel kurz, aber gründlich unterrühren, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Nicht zu lange rühren. Der Teig sollte eher zähflüssig sein.
-
Den Teig abdecken und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Dadurch wird er etwas fester und lässt sich besser dünn verstreichen.
Wartezeit 30 min
-
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 170 °C Umluft) vorheizen. Währenddessen das erste Backblech vorbereiten.
-
Mit einem Teelöffel kleine Portionen Teig (etwa haselnussgroß) mit großem Abstand auf das Blech setzen. Jede Portion mit der Rückseite des Löffels oder einer kleinen Palette sehr dünn zu Kreisen von etwa 6–7 cm Durchmesser verstreichen. Der Teig sollte fast transparent wirken.
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Das Blech im vorgeheizten Ofen 8–10 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun und die Mitte leicht hellgolden ist. Die Plätzchen bräunen schnell – gegen Ende gut beobachten.
Wartezeit 9 min
-
Die Tegole sofort nach dem Herausnehmen mit einem Pfannenwender vorsichtig vom Blech lösen und noch heiß über ein Nudelholz, eine umgedrehte Flasche oder einen gerundeten Holzstab legen, damit sie die typische Dachziegelform bekommen. Komplett auskühlen lassen, bis sie hart und knusprig sind.
Wartezeit 10 min
-
In Etappen weiterarbeiten: Immer nur ein Blech auf einmal backen, damit genügend Zeit zum Formen bleibt. Vollständig ausgekühlte Tegole luftdicht in einer Dose aufbewahren, damit sie knusprig bleiben.
Utensilien
- Rührschüssel mittel
- Handrührgerät oder Schneebesen
- Teelöffel
- Backpapier oder Silikonmatte
- Teigschaber oder Löffel
- Nudelholz oder Flasche zum Formen
- Luftdichte Keksdose
- Backblech
- Kühlschrank
- Pfannenwender
- kleine Palette oder Löffelrückseite
- Rührschüssel groß
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