Deftiger Wachauer Donaumarillen-Eintopf mit Hülsenfrüchten
Ein ungewöhnlicher, aber stimmiger Eintopf, der die Herzhaftigkeit der traditionellen Almküche mit der fruchtigen Süße von Wachauer Donaumarillen verbindet. Geräucherter Speck, Rindfleisch und cremige Hülsenfrüchte schmoren langsam in einer würzigen Brühe, die mit reifen Marillen, Kräutern und einem Schuss Weißwein verfeinert wird. Das Ergebnis ist ein sämiger, aromatischer Eintopf mit feiner Säure und fruchtigen Akzenten – perfekt für kühle Tage und als rustikales Hauptgericht mit regionalem Charakter.
- Schwierigkeit
- 25 min
- Vorbereitung
- 1 h 45 min
- Koch/Backzeit
- 10 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
750 kcal
- 45 g
- Eiweiß
- 55 g
- Kohlenhydrate
- 15 g
- davon Zucker
- 33 g
- Fett
- 12 g
- davon gesättigt
- 11 g
- Ballaststoffe
- 1200 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Rindfleisch in etwa 2–3 cm große Würfel schneiden. Speck in feine Streifen schneiden. Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Karotten schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Stangensellerie waschen und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Marillen entsteinen und in Spalten schneiden, dabei 3–4 schöne Spalten pro Person für die spätere Garnitur zurückbehalten.
200 g Zwiebeln 500 g Rinderschmorbraten (z.B. Wade oder Schulter) 150 g Geräucherter Speck oder Bauchspeck 80 g Stangensellerie 2 Stück Knoblauchzehen 150 g Karotten 300 g Wachauer Donaumarillen (frisch, entsteint) oder andere reife Marillen 400 g Kartoffeln, festkochend -
Einen großen, schweren Topf (am besten Gusseisen) auf mittelhohe Hitze stellen. Speiseöl und Speck zugeben und 3–4 Minuten auslassen, bis der Speck leicht gebräunt ist und Fett austritt.
2 EL Speiseöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) 150 g Geräucherter Speck oder Bauchspeck -
Rindfleischwürfel in den Topf geben und rundherum kräftig anbraten, bis sie gut gebräunt sind. Nicht zu viel Fleisch auf einmal in den Topf geben, gegebenenfalls in zwei Portionen arbeiten. Gebräuntes Fleisch zwischendurch kurz herausnehmen, falls der Topf zu voll wird, und wieder zugeben.
500 g Rinderschmorbraten (z.B. Wade oder Schulter) -
Zwiebeln, Karotten und Sellerie in den Topf geben und 5–7 Minuten mit dem Fleisch anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig und leicht gebräunt sind. Knoblauch zufügen und eine weitere Minute mitrösten, ohne dass er zu dunkel wird.
200 g Zwiebeln 80 g Stangensellerie 2 Stück Knoblauchzehen 150 g Karotten -
Tomatenmark in den Topf geben, gut unterrühren und 1–2 Minuten mitrösten, bis es etwas dunkler wird. Paprikapulver darüberstreuen, kurz unterrühren und sofort mit Weißwein ablöschen, damit das Paprikapulver nicht verbrennt.
1 ½ EL Tomatenmark 2 TL Paprikapulver, edelsüß 150 ml Trockener Weißwein -
Mit der Rinderbrühe aufgießen, Lorbeerblätter und Thymianzweige zugeben. Alles gut umrühren, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Den Eintopf bei leicht geöffnetem Deckel 60 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Fleisch weich zu werden beginnt. Gelegentlich umrühren.
Wartezeit 1 h 0 min
3 Stück Frische Thymianzweige 800 ml Rinderbrühe oder kräftige Gemüsebrühe 2 Stück Lorbeerblätter -
Nach 60 Minuten Kochzeit Kartoffelwürfel in den Topf geben und unterrühren. Weitere 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind.
Wartezeit 20 min
400 g Kartoffeln, festkochend -
Weiße Bohnen und Kichererbsen in ein Sieb geben, kalt abspülen und abtropfen lassen. Dann zusammen mit dem Zucker zum Eintopf geben, gut umrühren und nochmals 10 Minuten köcheln lassen. Der Eintopf sollte nun sämig werden; falls nötig mit etwas Wasser oder Brühe verlängern.
Wartezeit 10 min
240 g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft 240 g weiße Bohnen aus der Dose, abgetropft 1 TL Zucker -
Marillenspalten (bis auf die beiseitegelegten für die Garnitur) in den Eintopf geben und vorsichtig unterheben. 5–8 Minuten sanft mitköcheln lassen, bis die Marillen weich sind, aber nicht zerfallen. Mit Salz, Pfeffer und eventuell Chiliflocken oder scharfem Paprikapulver kräftig abschmecken.
Wartezeit 8 min
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) Optional: Chiliflocken oder scharfes Paprikapulver (nach Geschmack) 300 g Wachauer Donaumarillen (frisch, entsteint) oder andere reife Marillen -
Petersilie waschen und grob hacken. Den Eintopf vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Lorbeerblätter und Thymianzweige entfernen.
Wartezeit 10 min
½ Bund frische Petersilie -
Den Eintopf in vorgewärmte tiefe Teller schöpfen. Mit den zurückbehaltenen Marillenspalten und der gehackten Petersilie garnieren. Sofort heiß servieren, dazu passt knuspriges Bauernbrot.
Utensilien
- Schneidebrett
- Kochmesser
- Kochlöffel aus Holz oder hitzebeständigem Material
- Messbecher
- Sieb
- großer Schmortopf oder Gusseisentopf mit Deckel
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