Salzburger Steinpilzknödel
Herzhafte Semmelknödel aus der Salzburger Alpenküche mit aromatischen Steinpilzen, frischen Kräutern und Butter. Sie eignen sich perfekt als kräftige Beilage zu Pilzragout, Wild oder Braten, sind aber mit etwas brauner Butter, Parmesan und Salat auch ein vollwertiges, vegetarisches Hauptgericht.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 20 min
- Koch/Backzeit
- 20 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
360 kcal
- 15 g
- Eiweiß
- 40 g
- Kohlenhydrate
- 5 g
- davon Zucker
- 15 g
- Fett
- 8 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 900 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Semmeln in kleine Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Milch leicht erwärmen, über die Semmelwürfel gießen und alles gut mischen. 10–15 Minuten ziehen lassen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Wartezeit 15 min
300 g Altbackene Semmeln oder Weißbrot (1–2 Tage alt) 250 ml Vollmilch (lauwarm) -
Zwiebel schälen und fein würfeln. Steinpilze gründlich putzen (nicht waschen, besser mit Pinsel oder Tuch reinigen) und in kleine Würfel schneiden. Petersilie und Schnittlauch fein hacken.
80 g weiße Zwiebel 10 g frischer Schnittlauch 15 g frische Petersilie 200 g frische Steinpilze -
Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebelwürfel glasig anschwitzen. Steinpilzwürfel zugeben und 5–7 Minuten braten, bis die austretende Flüssigkeit weitgehend verdampft ist und die Pilze duften. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwas abkühlen lassen.
Wartezeit 5 min
80 g weiße Zwiebel 50 g Butter Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 200 g frische Steinpilze -
Eier in einer kleinen Schüssel verquirlen. Petersilie, Schnittlauch und die lauwarme Pilz-Zwiebel-Mischung zu den eingeweichten Semmeln geben. Eier hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss würzen und alles gründlich, aber behutsam zu einem gleichmäßigen Knödelteig vermengen.
2 Stück Eier (Größe M) 10 g frischer Schnittlauch 15 g frische Petersilie Muskatnuss, frisch gerieben (nach Geschmack) -
Mehl über die Masse streuen und vorsichtig einarbeiten, bis eine gut formbare, leicht klebrige Knödelmasse entsteht. Falls die Masse zu weich ist, etwas mehr Mehl oder einige Semmelbrösel ergänzen; ist sie zu trocken, einen Schuss Milch hinzufügen. Die Masse 5–10 Minuten ruhen lassen.
Wartezeit 10 min
40 g Weizenmehl Type 405 oder griffiges Mehl -
Einen großen Topf mit reichlich Wasser füllen, gut salzen und zum Sieden bringen (es soll nur leicht wallen, nicht sprudelnd kochen). In der Zwischenzeit mit angefeuchteten Händen 8 mittelgroße Knödel formen und sorgfältig festdrücken, damit sie nicht auseinanderfallen.
Wartezeit 5 min
Salz (nach Geschmack) -
Knödel vorsichtig in das knapp siedende Wasser gleiten lassen. 15–18 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen und sich fest, aber noch locker anfühlen. Währenddessen den Topf nur leicht köcheln lassen, nicht stark kochen.
Wartezeit 18 min
-
Für eine leicht gebratene Variante Butterschmalz oder Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die fertig gegarten Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und bei mittlerer Hitze rundherum in der Pfanne goldbraun anbraten.
Wartezeit 5 min
1 EL Butterschmalz oder neutrales Öl -
Knödel auf vorgewärmte Teller setzen. Nach Belieben mit etwas zerlassener Butter beträufeln und mit geriebenem Parmesan oder Bergkäse bestreuen. Sofort servieren – als Beilage zu Pilzragout, Wild oder einfach mit grünem Salat.
20 g Butter für die Form bzw. zum Servieren (optional) 20 g frisch geriebener Parmesan oder Bergkäse (optional, zum Bestreuen)
Utensilien
- Schneidebrett
- Waage
- Messbecher
- großer Topf
- kleines Schüsselchen
- große Schüssel
- Schaumkelle
- Pfanne
- scharfes Messer
- Kochlöffel
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