Burgenländischer Fischpaprikás

Ein klassischer burgenländischer Fischpaprikás mit frischem Süßwasserfisch in einer aromatischen Paprikasauce, verfeinert mit Weißwein, Sauerrahm und viel Zwiebel. Der Fisch wird sanft in der Sauce gedünstet, bleibt saftig und zart, während die Sauce kräftig-würzig, aber nicht zu scharf ist. Perfekt mit Nockerl, Salzkartoffeln oder knusprigem Weißbrot – ein bodenständiges Gericht mit typisch pannonischem Charakter.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Burgenländischer Fischpaprikás
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
30 min
Koch/Backzeit
5 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

420 kcal

35 g
Eiweiß
14 g
Kohlenhydrate
6 g
davon Zucker
22 g
Fett
9 g
davon gesättigt
3 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Rote Paprikaschote entkernen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie waschen, trockenschütteln und grob hacken. Fischfilets unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen, eventuell in 4–6 gleich große Stücke schneiden.

    400 g Zwiebeln 2 Stück Knoblauchzehen 800 g Karpfen- oder Zanderfilet (alternativ anderer Süßwasserfisch, z.B. Wels, Hecht) 10 g frische Petersilie 100 g Paprikaschote rot
  2. Fischfilets auf beiden Seiten leicht salzen und pfeffern. Nach Wunsch dünn mit Mehl bestäuben, überschüssiges Mehl abklopfen. Beiseite stellen und kurz durchziehen lassen.

    Wartezeit 5 min

    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 2 EL Mehl (zum leichten Bestäuben des Fisches, optional) (optional)
  3. In einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne Butterschmalz und Butter bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln zugeben und unter gelegentlichem Rühren langsam goldgelb und weich schmoren, 10–15 Minuten. Sie sollen süßlich werden, aber nicht dunkel bräunen.

    Wartezeit 15 min

    400 g Zwiebeln 20 g Butter 30 g Butterschmalz oder neutrales Pflanzenöl
  4. Knoblauch und Paprikawürfel zu den Zwiebeln geben und 2–3 Minuten mitdünsten. Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten, bis es leicht dunkler wird. Topf vom Herd ziehen, Paprikapulver edelsüß und scharf einrühren und sofort gründlich untermischen, damit es nicht verbrennt.

    Wartezeit 3 min

    20 g Paprikapulver edelsüß 5 g Paprikapulver (scharf) 2 Stück Knoblauchzehen 15 g Tomatenmark 100 g Paprikaschote rot
  5. Topf wieder auf die Platte stellen, mit Weißwein ablöschen und gut umrühren, dabei die am Topfboden haftenden Röststoffe lösen. Kurz aufkochen lassen, dann mit Gemüsebrühe aufgießen. Lorbeerblätter, eine Prise Zucker, etwas Salz und Pfeffer zugeben. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten leicht köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden.

    Wartezeit 10 min

    150 ml Trockener Weißwein 300 ml Gemüsebrühe (oder Fischfond) 2 Stück Lorbeerblätter 1 Prise Zucker
  6. Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe reduzieren. Fischstücke vorsichtig in die Sauce legen, sie sollen möglichst nebeneinander liegen und von der Sauce gut umgeben sein. Den Topf halb zugedeckt 8–10 Minuten sanft köcheln lassen, ohne stark zu rühren, damit der Fisch nicht zerfällt. Nur gelegentlich leicht an der Pfanne rütteln oder vorsichtig mit einem Löffel Sauce über den Fisch schöpfen.

    Wartezeit 10 min

    800 g Karpfen- oder Zanderfilet (alternativ anderer Süßwasserfisch, z.B. Wels, Hecht)
  7. Sauerrahm mit etwas heißer Sauce in einer Schüssel glatt rühren (angleichen), damit er nicht ausflockt. Dann den Topf vom Herd ziehen und den angerührten Sauerrahm unter die Sauce rühren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Sauce zu dick ist, mit etwas zusätzlicher Brühe oder Wasser verdünnen; ist sie zu dünn, noch ein paar Minuten ohne Deckel sanft einköcheln lassen.

    Wartezeit 5 min

    schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) Salz (nach Geschmack) 200 g Sauerrahm 1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  8. Vor dem Servieren die Lorbeerblätter entfernen. Fischpaprikás vorsichtig auf tiefe Teller verteilen, reichlich Sauce darüber geben und mit der gehackten Petersilie bestreuen. Dazu passen Nockerl, Salzkartoffeln oder frisches Weißbrot zum Auftunken der Sauce.

    2 Stück Lorbeerblätter 10 g frische Petersilie
II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Schüssel zum Anrühren des Sauerrahms
  • Kochmesser
  • Küchenpapier
  • Holzlöffel oder Pfannenwender
  • Messbecher
  • breiter Schmortopf oder tiefe Pfanne mit Deckel
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