Würzige Wildsuppe aus der regionalen Küche

Originalname Wildsuppe

Kräftige, würzige Wildsuppe mit Wildfleisch, Wurzelgemüse, Rotwein und Wacholder – eine traditionelle, sättigende Suppe der regionalen Küche, ideal für kalte Tage oder als festliche Vorspeise in einem Wildmenü.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Würzige Wildsuppe aus der regionalen Küche
Schwierigkeit
25 min
Vorbereitung
1 h 30 min
Koch/Backzeit
10 min
Ruhezeit

Nährwerte pro Portion

430 kcal

30 g
Eiweiß
26 g
Kohlenhydrate
7 g
davon Zucker
18 g
Fett
7 g
davon gesättigt
5 g
Ballaststoffe
900 mg
Natrium

Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Wildfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und in mundgerechte Würfel schneiden. Leicht salzen und pfeffern, dann dünn mit dem Mehl bestäuben und gut vermengen, damit alle Stücke leicht überzogen sind.

    400 g Wildfleisch (z.B. Rehschulter, Hirsch oder Wildschwein, ohne Knochen) Salz (nach Geschmack) 1 EL Weizenmehl (zum Bestäuben des Fleisches) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack)
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Möhren, Sellerie und Kartoffeln schälen und in etwa 1–1,5 cm große Würfel schneiden. Lauch längs einschneiden, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Petersilie grob hacken, dicke Stiele beiseitelegen.

    ¼ Bund Petersilie, glatt 150 g Zwiebeln 250 g Kartoffeln, festkochend 200 g Möhren 100 g Lauch 150 g Sellerieknolle 2 Stück Knoblauchzehen
  3. In einem großen Topf Butterschmalz oder Öl erhitzen. Speckwürfel darin bei mittlerer bis hoher Hitze rundum auslassen, bis sie leicht gebräunt sind. Speck im Topf lassen, er gibt zusätzliches Aroma.

    80 g Speckwürfel, durchwachsen 2 EL Butterschmalz oder neutrales Öl
  4. Die bemehlten Fleischwürfel zum Speck in den heißen Topf geben und bei hoher Hitze rundum kräftig anbraten, bis sie Farbe nehmen. Nicht zu viel Fleisch auf einmal in den Topf geben, damit es brät und nicht kocht.

    400 g Wildfleisch (z.B. Rehschulter, Hirsch oder Wildschwein, ohne Knochen)
  5. Zwiebeln und Knoblauch zum Fleisch geben und 2–3 Minuten mit anschwitzen, bis sie glasig sind. Dann Tomatenmark hinzufügen und 1–2 Minuten rösten, bis es leicht dunkel wird und aromatisch duftet.

    150 g Zwiebeln 1 ½ EL Tomatenmark 2 Stück Knoblauchzehen
  6. Mit Rotwein ablöschen, dabei den Bratensatz vom Topfboden mit einem Holzlöffel lösen. Rotwein 3–4 Minuten kräftig einkochen lassen, bis er deutlich reduziert ist.

    Wartezeit 4 min

    200 ml Rotwein (trocken)
  7. Wasser oder Wildfond angießen. Möhren, Sellerie, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Pimentkörner zugeben. Thymian und die beiseitegelegten Petersilienstiele hinzufügen. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren.

    ¼ Bund Petersilie, glatt 1200 ml Wasser oder Wildfond 200 g Möhren 6 Stück Wacholderbeeren 4 Stück Pimentkörner 150 g Sellerieknolle 1 TL Thymian (frisch oder getrocknet) 2 Stück Lorbeerblätter
  8. Suppe bei leicht geöffnetem Deckel auf kleiner bis mittlerer Hitze 45 Minuten leise köcheln lassen, bis das Fleisch fast zart ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf wenig Wasser nachgießen.

    Wartezeit 45 min

  9. Kartoffeln und Lauch zur Suppe geben und weitere 20–25 Minuten köcheln lassen, bis Gemüse und Fleisch zart sind. Mit Salz, Pfeffer, Zucker oder Honig sowie Essig abschmecken. Wer mag, gibt etwas Wildgewürz oder zusätzliche Kräuter dazu.

    Wartezeit 25 min

    Wildgewürz oder zusätzliche Kräuter (z.B. Rosmarin) (nach Geschmack) 250 g Kartoffeln, festkochend ½ TL Zucker oder Honig Salz (nach Geschmack) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 1 TL Essig (Rotweinessig oder Balsamico) 100 g Lauch
  10. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Pimentkörner und die Petersilienstiele mit einer Schöpfkelle oder einem Löffel aus der Suppe entfernen. Nach Belieben einen Teil der Suppe mit einem Pürierstab grob anpürieren, um sie leicht zu binden, oder so rustikal lassen.

    ¼ Bund Petersilie, glatt 6 Stück Wacholderbeeren 4 Stück Pimentkörner 2 Stück Lorbeerblätter
  11. Suppe vom Herd nehmen und 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Zum Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen und nach Wunsch mit einem Klecks Sahne oder Crème fraîche verfeinern.

    Wartezeit 10 min

    ¼ Bund Petersilie, glatt 2 EL Sahne oder Crème fraîche (optional zum Verfeinern) (optional)
II

Utensilien

  • Scharfes Messer zum Parieren des Fleisches
  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Küchenpapier
  • Messbecher
  • großer Suppentopf (mind. 4–5 Liter)
  • Schöpfkelle
  • Holzlöffel
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