Gebackene Ente – Alpen-Schmalzgebäck (süß oder herzhaft)
Originalname Gebackene Ente
Gebackene Ente ist ein traditionelles alpines Schmalzgebäck aus einem einfachen Brandteig, der in heißem Fett ausgebacken wird. Die Stücke werden mit zwei Löffeln zu kleinen „Enten“ geformt. Du kannst sie süß mit Zimt-Zucker oder herzhaft mit Kräutersalz servieren – knusprig außen, luftig innen, perfekt zum Kaffee, zur Jause oder als deftiger Imbiss.
- Schwierigkeit
- 30 min
- Vorbereitung
- 25 min
- Koch/Backzeit
- 30 min
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
520 kcal
- 10 g
- Eiweiß
- 40 g
- Kohlenhydrate
- 10 g
- davon Zucker
- 34 g
- Fett
- 14 g
- davon gesättigt
- 2 g
- Ballaststoffe
- 400 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Für die süße oder herzhafte Variante entscheiden. Für süß Zucker, Vanillezucker und Zitronenabrieb bereitstellen. Für herzhaft Zucker weglassen oder halbieren und Pfeffer sowie frische Kräuter vorbereiten.
2 EL frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie) (für herzhafte Variante) 40 g Zucker (für süße Variante, sonst weglassen oder reduzieren) 1 TL Zitronenabrieb (Bio-Zitrone) (für süße Variante) 1 Päckchen Vanillezucker (für süße Variante) ⅕ Prise Pfeffer, frisch gemahlen (für herzhafte Variante) -
Milch in einen Topf geben, Butter, Salz und bei süßer Variante Zucker und Vanillezucker zugeben. Bei mittlerer Hitze aufkochen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist.
40 g Zucker (für süße Variante, sonst weglassen oder reduzieren) ½ TL Salz 1 Päckchen Vanillezucker (für süße Variante) 80 g Butter 250 ml Vollmilch -
Topf vom Herd ziehen, das Mehl auf einmal in die heiße Milch-Butter-Mischung geben und sofort mit einem Holzlöffel kräftig rühren, bis sich ein glatter Teigklumpen bildet.
200 g Weizenmehl Type 405 oder 550 -
Topf wieder auf den Herd stellen und den Teig bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten weiterrühren, bis sich am Topfboden eine weiße Schicht bildet und der Teig sich als Ball vom Rand löst (Abbrennen). Dann in eine Schüssel umfüllen.
Wartezeit 2 min
-
Brandteig 10–15 Minuten abkühlen lassen, bis er nur noch lauwarm ist, damit die Eier später nicht stocken.
Wartezeit 15 min
-
Eier in einer Schüssel kurz verquirlen. Nach und nach in den lauwarmen Brandteig rühren: Zuerst etwa ein Drittel zugeben und gründlich einarbeiten, dann portionsweise den Rest, bis ein glänzender, zähfließender Teig entsteht.
4 Stück Eier (Größe M) -
Für die süße Variante Zitronenabrieb und eine Prise Muskat einarbeiten. Für die herzhafte Variante eine Prise Muskat und Pfeffer sowie fein geschnittene Kräuter unter den Teig rühren. Teig 10–15 Minuten ruhen lassen.
Wartezeit 15 min
⅕ Prise Muskatnuss, frisch gerieben 2 EL frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie) (für herzhafte Variante) 1 TL Zitronenabrieb (Bio-Zitrone) (für süße Variante) ⅕ Prise Pfeffer, frisch gemahlen (für herzhafte Variante) -
Zum Ausbacken das Schmalz oder Öl in einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne auf etwa 170–180 °C erhitzen. Die Fettmenge sollte mindestens 5–6 cm hoch stehen, damit die Teigstücke frei schwimmen können.
800 g Butterschmalz oder Schweineschmalz (alternativ neutrales Pflanzenöl) -
Mit zwei Esslöffeln kleine Nocken aus dem Teig abstechen und vorsichtig ins heiße Fett gleiten lassen. Nicht zu viele auf einmal hineingeben, damit die Temperatur nicht zu stark fällt.
-
Die „Enten“ 4–6 Minuten goldbraun ausbacken. Dabei gelegentlich wenden, damit sie gleichmäßig bräunen und schön aufgehen. Fertige Stücke mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Wartezeit 6 min
-
Für die süße Variante Zucker mit Zimt mischen, die noch warmen Gebäckstücke darin wälzen oder mit Puderzucker bestäuben. Für die herzhafte Variante Salz und nach Wunsch getrocknete Kräuter mischen und die Gebackene Ente damit bestreuen.
2 TL Zimt, gemahlen (für süße Variante) 3 EL Puderzucker (für süße Variante, optional) 1 TL Getrocknete Kräuter (z.B. Bergkräuter, Thymian, Majoran) (für herzhafte Variante, optional) Salz (nach Geschmack) 60 g Zucker (für süße Variante) -
Gebackene Ente am besten noch warm servieren – pur, mit Kompott (süß) oder mit einem frischen Kräuter-Dip bzw. Sauerkraut (herzhaft).
Utensilien
- Schneebesen
- Küchenpapier
- Kochtopf
- Rührschüssel
- Esslöffel
- Breiter Topf oder Fritteuse
- Schaumlöffel
- Holzlöffel
- Messer
- Schneidbrett
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