Sauerbraten

Sauerbraten ist ein traditionelles deutsches Gericht, das für seine reichhaltigen und komplexen Aromen bekannt ist. Das Fleisch wird in einer würzigen Marinade aus Essig, Wein und Gewürzen eingelegt, was ihm eine unverwechselbare Säure und Tiefe verleiht. Nach dem langsamen Schmoren wird das Fleisch zart und saftig, während die Sauce eine perfekte Balance aus süß und sauer bietet. Dieses Gericht ist ein wahres Fest für die Sinne und ein Muss für Liebhaber der deutschen Küche.

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malsati-team
Rezept von malsati-team
Sauerbraten
Schwierigkeit
30 min
Vorbereitung
3 h 0 min
Koch/Backzeit
2 h 0 min
Ruhezeit
Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Zwiebeln schälen und grob würfeln. Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Stangensellerie putzen und in Stücke schneiden.

    300 g Zwiebeln 100 g Stangensellerie 150 g Möhren
  2. Rotwein, Rotweinessig und Wasser in einen Topf geben. Zwiebeln, Möhren, Sellerie, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter, Nelken und Zucker zugeben. Alles einmal aufkochen, dann 5 Minuten leicht köcheln lassen, vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.

    Wartezeit 30 min

    1 EL Zucker 4 Stück Nelken, ganz 1 EL Wacholderbeeren 300 g Zwiebeln 750 ml Rotwein (trocken) 4 Stück Lorbeerblätter 100 g Stangensellerie 250 ml Wasser 250 ml Rotweinessig (oder halb Rotwein-, halb Weinessig) 150 g Möhren 1 ½ EL Pfefferkörner, schwarz
  3. Den Rinderbraten trocken tupfen und in ein nicht-metallisches, ausreichend großes Gefäß (Keramik, Glas oder Kunststoff) legen. Die abgekühlte Marinade mitsamt Gemüse und Gewürzen über das Fleisch gießen, sodass es möglichst vollständig bedeckt ist. Bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Wasser auffüllen.

    1500 g Rinderbraten aus der Keule (z.B. Ober-/Unterschale, Bug)
  4. Gefäß gut abdecken und den Braten 3–5 Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Einmal täglich wenden, damit das Fleisch gleichmäßig mariniert.

    Wartezeit 72 h 0 min

    Salz (nach Geschmack)
  5. Fleisch aus der Marinade nehmen und gut trocken tupfen. Marinade durch ein Sieb gießen: Flüssigkeit auffangen, Gemüse und Gewürze getrennt beiseitestellen. Grobe Gewürze (Lorbeer, Nelken, Wacholder) nach Wunsch aussortieren.

    Marinadeflüssigkeit aus Teil 1 (durchgesiebt) Marinade-Gemüse aus Teil 1
  6. Butterschmalz oder Öl in einem großen Bräter stark erhitzen. Den Braten von allen Seiten kräftig anbraten, bis er gut gebräunt ist. Das beiseitegestellte Marinade-Gemüse zugeben und kurz mitrösten.

    3 EL Butterschmalz oder neutrales Öl Marinade-Gemüse aus Teil 1
  7. Mit etwa der Hälfte der Marinadeflüssigkeit ablöschen, Rinderfond oder Wasser angießen. Einmal aufkochen, dann die Hitze reduzieren. Deckel auflegen und den Sauerbraten bei schwacher Hitze oder im Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze 2,5–3 Stunden schmoren, dabei gelegentlich wenden und bei Bedarf nach und nach weitere Marinade zugeben.

    Wartezeit 3 h 0 min

    Marinadeflüssigkeit aus Teil 1 (durchgesiebt) 300 ml Rinderfond oder Wasser
  8. Etwa 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Printen oder Lebkuchen grob zerbröseln und zusammen mit den Rosinen in den Bräter geben. Gut unterrühren, damit sie sich auflösen und die Sauce binden. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und bis zum Ende der Garzeit weiter schmoren lassen.

    Wartezeit 30 min

    1 EL Zucker 40 g Rosinen Salz (nach Geschmack) 80 g Aachener Printen oder Gewürzlebkuchen (ohne Schokolade/Glasur) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack)
  9. Den Braten aus dem Bräter nehmen, in Alufolie oder mit Deckel abgedeckt 10–15 Minuten ruhen lassen. In der Zeit die Sauce durch ein Sieb passieren oder nach Wunsch nur mit einem Pürierstab direkt im Bräter fein mixen. Falls die Sauce zu dünn ist, Speisestärke in kaltem Wasser glattrühren, unter Rühren zur kochenden Sauce geben und kurz aufkochen lassen, bis sie sämig ist.

    Wartezeit 15 min

    2 TL Speisestärke (optional, falls Sauce noch zu dünn ist) (optional) 2 EL Kaltes Wasser (zum Anrühren der Stärke, falls verwendet) (optional)
  10. Den Sauerbraten in Scheiben schneiden und mit der süß-sauren Sauce servieren. Klassische Beilagen sind Kartoffelklöße oder Spätzle und Apfelrotkohl.

II

Utensilien

  • Schneidebrett
  • Kochmesser
  • Großer Bräter mit Deckel
  • Pürierstab (optional)
  • Messbecher
  • Rührlöffel
  • Sieb
  • Schöpfkelle
  • großer Topf
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