Gefülltes Sulmtaler Hendl aus dem Ofen
Originalname Sulmtaler Hendl (gefüllt)
Ein ganzes Sulmtaler Hendl aus der Steiermark, saftig im Ofen gebraten und mit einer aromatischen Brot-Kräuter-Fülle mit Speck und Zwiebel gefüllt. Die Haut wird knusprig, das Fleisch bleibt zart und saftig – ein festliches Sonntagsgericht, das nach bäuerlicher Küche schmeckt und wunderbar zu Erdäpfeln, Wurzelgemüse oder einem einfachen grünen Salat passt.
- Schwierigkeit
- 35 s
- Vorbereitung
- 1 min
- Koch/Backzeit
- 15 s
- Ruhezeit
Nährwerte pro Portion
900 kcal
- 60 g
- Eiweiß
- 40 g
- Kohlenhydrate
- 5 g
- davon Zucker
- 55 g
- Fett
- 20 g
- davon gesättigt
- 3 g
- Ballaststoffe
- 1200 mg
- Natrium
Angaben sind Richtwerte und können je nach Zutaten variieren.
Schritt für Schritt
-
Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Hendl innen und außen kalt abspülen, mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Eventuelle Federkiele entfernen und die Innereien beiseitelegen oder anderweitig verwenden.
1600 g Sulmtaler Hendl, küchenfertig, ganz (mit Haut) -
Weißbrot in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Milch leicht erwärmen und über die Brotwürfel gießen. 10–15 Minuten ziehen lassen, bis das Brot weich ist.
Wartezeit 10 s
180 g Weißbrot oder Semmeln vom Vortag 200 ml Vollmilch -
Zwiebel schälen und fein würfeln. Speck in kleine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken, Knoblauch fein hacken oder pressen.
15 g Petersilie, frisch 80 g Zwiebel 100 g Bauchspeck oder durchzogener Speck 2 Stück Knoblauchzehen -
Butter in einer Pfanne zerlassen. Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen, dann Speck zugeben und leicht anrösten, bis er etwas Farbe nimmt. Knoblauch kurz mitdünsten, aber nicht bräunen lassen. Pfanne vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
Wartezeit 5 s
50 g Butter -
Die eingeweichten Brotwürfel leicht ausdrücken, überschüssige Milch abgießen. Brot mit der Zwiebel-Speck-Mischung in eine Schüssel geben. Eier, Petersilie, Majoran, Thymian, Zitronenschale und etwas Salz und Pfeffer hinzufügen. Alles gut mit den Händen oder einem Löffel zu einer formbaren Fülle vermengen. Konsistenz prüfen: Sie soll saftig, aber nicht flüssig sein. Falls zu feucht, etwas mehr Brot ergänzen.
1 TL Thymian (frisch oder getrocknet) 2 Stück Eier ½ TL Zitronenschale (unbehandelt, fein abgerieben) schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen (nach Geschmack) 2 EL Sonnenblumenöl oder anderes neutrales Öl 1 TL Majoran (getrocknet) Salz (nach Geschmack) -
Das Hendl innen und außen großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Innen zusätzlich mit etwas Majoran und Thymian ausreiben, wenn gewünscht.
-
Die Brot-Kräuter-Fülle locker in die Bauchhöhle des Hendls geben; nicht zu fest stopfen, da sich die Fülle beim Garen ausdehnt. Öffnung mit Küchengarn zunähen oder mit Holzspießen verschließen. Flügelspitzen unter den Körper stecken, damit sie nicht verbrennen.
-
Öl mit Paprikapulver vermischen und das Hendl außen gleichmäßig damit einreiben. In einen Bräter oder eine ofenfeste Form legen, Brustseite nach oben. Hühnerfond oder Wasser in den Bräter gießen, ohne die Haut abzuspülen.
200 ml Hühnerfond oder Wasser 1 TL Paprikapulver edelsüß -
Hendl im vorgeheizten Rohr etwa 75–90 Minuten braten. Zwischendurch immer wieder mit dem Bratensaft übergießen. Falls die Haut zu dunkel wird, locker mit Alufolie abdecken. Das Hendl ist gar, wenn beim Einstechen in die Keule klarer Saft austritt oder ein Kerntemperatur-Thermometer in der Keule etwa 80–82 °C anzeigt.
Wartezeit 1 h 15 min
-
Das Hendl aus dem Rohr nehmen und 10–15 Minuten ruhen lassen, bevor es tranchiert wird. So verteilt sich der Saft besser und das Fleisch bleibt besonders zart. Bratensaft abschmecken und nach Belieben als Sauce servieren. Gefülltes Hendl in Stücke schneiden, Fülle in Scheiben schneiden und alles mit Beilagen nach Wahl anrichten.
Wartezeit 15 s
Utensilien
- Schneidebrett
- Küchenpapier
- Backofen
- Schüssel
- Bräter oder ofenfeste Form
- Küchenmesser
- Bratenthermometer (optional)
- Küchengarn oder Holzspieße
- Pfanne
- Kochlöffel
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